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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

May272026

Ein  Gemeinschaftstraktor und der Fall des verrückten Papageien. IV.- Lieben und Entlieben, dem Fußball gemäß.

Ein  Gemeinschaftstraktor und der Fall des verrückten Papageien.

IV.- Lieben und Entlieben, dem Fußball gemäß.

(Anmerkung: Ja, ich weiß, der Text ist ausgiebig, am Textende kommt jedoch ein Link für eine App der Künstlichen Intelligenz (im Folgenden KI abgekürzt), die dir zu einem moderaten Preis ein Resümee fabriziert. Wenn du Premium »upgradest«, ist die KI so intelligent, dass das Resümee nicht wie mit einer KI gemacht erscheint sondern wie von einem menschlichen Facebooker. Ja, billig-billig und, na hör mal, ganz legal.)

Der verstorbene SupMarcos erzählte gerne davon, er habe einmal in der Fußball-Equipe seiner Schule ein Tor gemacht, damals als er die Oberstufe besuchte. Er wechselte dann jedoch immer schnell das Thema, vielleicht um nicht haarklein erzählen zu müssen, dass er im Strafraum ausgerutscht war und den Ball nur unabsichtlich getroffen hatte. Sein Sturz war so beeindruckend gewesen, dass der gegnerische Torwart sich vor Lachen am Boden kugelte – und somit nichts tun konnte, als der Ball mit jener Bedächtigkeit, mit der sich große Unglücksfälle und Helden-Epen präsentieren, ins Netz rollte.

Vor diesem epischen Moment hatte sich der Trainer – als er sah, dass der Spieler-Star sich verletzt und er keinen anderen mehr auf der Ersatzbank hatte – an den verstorbenen SupMarcos (der noch nicht verstorben und auch noch nicht SupMarcos war) gerichtet und zu ihm gemeint: »Nun dann geh ins Spiel. Und mach keine Dummheiten«, gefolgt von einem resignierten: »Nun ja, nicht so viele.« Derart hüpfte ein schmucker junger Mann – weder verstorben noch ein Sup – mit kokettem, übermütig-schäkerndem Stil – den heutige Stars nur allzu gerne besäßen – aufs Spielfeld. Doch nach dem erreichten Tor (das nichts am End-Ergebnis änderte, denn sie würden 7:0 verlieren) lief  Obengenannter nicht zur Tribüne, um seine Heldentat [der Person mit] den Hüften seiner schlaflosen Nächte zu widmen. Denn beim Sturz waren seine Sportler-Höschen zerrissen worden – und seine intimen Körperteile waren damals nichts, womit geprahlt werden konnte. Ok, ok, ok, auch heute nicht. Oh, nun ja. Habe ich es nicht gesagt? Es ist einfach nicht zu glauben.

Nun da wir gerade über Künstliche Intelligenz und einen rollenden Ball sprachen, gehen wir über zum Fußball, zur Weltmeisterschaft und deren ganzem Drum und Dran (übrigens von der FIFA aufgezwungen, im Bündnis mit dem gesamten Kommerz rund um den Fußball): Das urbane Desaster, das erzeugt wird, um »den Touristen zu behagen« und Opfer unter der städtischen Bevölkerung zeitigt, ohne dass dabei die soziale Klasse eine Rolle spielen würde; die Gentrifizierung; die ästhetische (und ethnische) Säuberung, um Verkäufer*innen von Kunsthandwerk (wie in Chichén Itzá) oder von Andenken an die Weltmeisterschaft zu entfernen und »zu verbergen« – sowie auch all die anderen, die dem »Vaterland« ein schlechtes Ansehen verleihen (Lehrer*innen, suchende Mütter, Kleinbäuer*innen, Studierende des Polittechnikums, Transportunternehmer*innen); die unnützen Anstrengungen, die Realität zu schminken.

Gibt es beim Rollen des Balles (Achtung: Marke Adidas) soziale Klassen? Ist der Fußball im  Stadtteil und auf der Wiese der gleiche wie im professionellen Fußball und auf einem künstlichen Spielfeld? Ist er »Opium der Völker«? Einer der Alpträume des Antikommunismus besteht ja darin, dass in diesem schrecklichen [kommunistischen] System die Bevölkerung keine Bewegungsfreiheit hätte, sondern sich ausweisen müsste und ihre Bewegungen kontrolliert würden. Nun ja, die Anwohner*innen und Arbeitenden der den Stadien der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko nah   gelegenen Zonen werden sich an den Sperren … mit einem QR-Code identifizieren müssen. Der biometrische CURP wurde ja bereits eingeführt; seine hauptsächliche Begründung besteht darin, er werde – da Gewalt und Verschwindenlassen nicht verhindert werden können – dazu dienen, Leichen und menschliche Überreste zu identifizieren.

Ah, aber die Realität lässt sich nicht hinter K-Pop, U2 und in die mexikanische Fahne eingewickelten Magnaten (die López, die Monreal, die Yunes, die der auswechselbaren Nachnamen) verbergen.

Da sind die suchenden Mütter; dort die demokratische Lehrer*innenschaft; mehr hier die durch das organisierte Verbrechen – das heißt, durch die Megaprojekte – vertriebenen indigenen Gemeinden;  in jenen Straßen sind die Studierenden des Poli; und überall: die Opfer im Bereich des »Wohlstands«.

Jedoch nicht ablenken lassen, schau dir die folgende Zeitungsnotiz an: »Acht Anwohner aus Naucalpan verhaftet, weil sie ihren Fußballplatz verteidigt haben.« (Silvia Chávez González. Berichterstattung. La Jornada. 29. April 2026). Der Artikel beschreibt die Opposition der Anwohner gegen die Zerstörung eines Fußballplatzes auf einer Wiese, die Ankunft der Polizei sowie das Argument »von der Mehrheit«, das die Anwohner  ins Gefängnis brachte.

Einen Raum für Spiel, Vergnügen und Zusammenleben zu verteidigen, ist ein mit Haft zu bestrafendes Delikt. Dies in einem Landkreis, einem Bundesstaat, einem Land … regiert vom Progressismus.

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Ja, der Fußball kann versuchen, Verbrechen zu verbergen, so wie 1978 in Argentinien. Wo jedoch auch beispielsweise ein Paul Breitner sich weigerte zu spielen, als Zeichen der Missbilligung gegenüber Videlas Militärjunta. Und vor kurzem Lamine Yamal, ein katalanischer Spieler des FC Barcelona, einen Sieg feierte, indem er die palästinensische Fahne schwenkte. Zuvor hatte 2004 Bofo Bautista in Tuxtla Gutiérrez, in Chiapas – als er ein Tor für Chivas erzielte – sich Pasamontañas [die schwarze Skimaske als zapatistisches Symbol] aufgezogen. Und im März 2006 zeigte sich die »Rot-schwarze Front« von Atlas in einer Versammlung als Anhänger der Sechsten Erklärung [aus dem Lakandonischen Urwald] – mit einem Transparent, auf dem stand: »Von der Linken aus angreifend«. Auch wird gesagt, der Künstler Banksy habe in einer zapatistischen Gemeinde ein Wandbild gemalt, auf dem ein Fußballspieler mit Pasamontañas zu sehen ist, der gerade eine »Banane« macht – über einem fünfzackigen roten Stern und der Aufschrift: »Zur Freiheit durch Fußball«. Obdulio Varela, Kapitän der uruguayischen Fußballmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1950, gab damals im Maracanã-Stadion eine Meisterklasse in Taktik und Strategie, Widerstand und Rebellion, und lehrte mehr als alle politischen Handbücher zusammen.

Kollektive der Mütter Sucherinnen konfrontieren nun die Farce einer von Cola, Snacks und alkoholischen Getränken gesponserten Weltmeisterschaft mit einer grausamen Realität – sowie eine trumpistische FIFA, die beabsichtigt Unterricht in Moral und gute Manieren zu geben. Über Werbung und Spieler-Fotos gesetzt klagen die Sucherinnen mit den Fotos ihrer Vermissten an – wie auch die Realität sich durchsetzt gegen die virtuelle Welt eines Cola-Getränks, welches die morgendlichen Pressekonferenzen sponsert.

Das Kollektiv der Sexta »Die bewusste Anhängerschaft ist ebenfalls da« wird – falls sie es schaffen, auf die Tribüne zu gelangen (was schwierig ist: Die Preise sind für jedes mittlere Einkommen unerschwinglich, geschweige denn für diejenigen, die von Tag zu Tag leben) – ein Transparent mit einer Frage entrollen, die eine gesamtgesellschaftliche Diagnose darstellt: »WO SIND SIE?«. Eine Frage, die gleichermaßen dazu dient, nach den Verschwundenen zu fragen, Behörden und Medien zu hinterfragen, wie auch den Verbleib der althergebrachten Begriffe von »Scham«, »Würde«, »Wahrheit« und »Gerechtigkeit« zu befragen.

Der Fußball, wie fast alles, wird heute zwischen Verbrechen und Widerstand, zwischen Autoritarismus und Rebellion, zwischen Geschäft und Spiel, zwischen Barbarei und Gutherzigkeit debattiert.

-*-

Juan Villoro – der auch als Fußball-Barde und Ketzer aller Religionen, außer der des Fußballs, bezeichnet werden könnte – und nicht wenige Zeilen mit Reflexionen über dieses System von Ideen, Zweifeln und Gewissheiten schrieb – zeigt mit mehr oder weniger Worten auf: Ein Fußballspiel besteht immer aus mehreren. Das, welches zu einem bestimmten Kalender und in bestimmter Geographie auf einem Platz stattfindet; das Spiel, das Sprecher und Kommentatoren wiedergeben; das, welches der zuschauende Fan erleidet – wie auch das, von dem Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte später noch gesprochen wird. Ich weiß nicht wirklich, ob Juan es so ausgedrückt hat, aber etwas derartiges wird es wohl sein.

Der Fußball ist ein unergründliches Mysterium, wie die Existenz Gottes, die Weite des Universums und die Alchemie der nicht-garen Truthahn-Tamales[-Maispasteten], scheint Juan Villoro uns zu sagen. Seine Hauptverfehlung (zu Necaxa statt zu den Jaguares de Chiapas zu gehen, die seit 10 Jahren nicht eine einzige Partie verloren haben) wird vergeben, denn unter Familienmitgliedern, wenn auch unter Protest, werden Fouls verziehen, selbst wenn sie eklatant sind und innerhalb des Strafraums begangen wurden.

Und auch wenn alle Teile in sich widersprüchlich sein mögen, so bilden sie doch das Ganze, das Aleph des Fußballs. Es liegt in jenem Multiversum, worin der Spieler und vor allem aber der Fan leiden und sich verzehren, und somit eine Qual erfahren, die nicht einmal die Heilige Inquisition sich hätte vorstellen können.

-*-

Früher war es an manchen Orten üblich (ich weiß nicht, ob das noch so ist), ein kleines Transistorradio ins Station mitzubringen und die Spiel-Übertragung beim Zuschauen gleichzeitig anzuhören. Wenn die Heimmannschaft am Verlieren war und nichts hinhaute, war es nicht ungewöhnlich, dass die Umstehenden denjenigen mit dem Gerät anschrien: »Mach das Radio lauter, dann gewinnen wir!«

Und nicht nur das: Wenn früher Diskussionen, Spott, Jubel und Klagen auf Freunde, Nachbarn und Bekannte beschränkt blieben (und falls Kohle da war, auf die Gäste der Kneipe, der Kantine, des Restaurants), musst du heute im Zeitalter der sozialen Netzwerke und KI gegen alle möglichen Bots streiten, um die »Trikot-Farben« verteidigen. Das heißt, gegen »die Mehrheit« streiten.

Wenn du jedoch die KI fragst, was der Fußball sei, wirst du folgendes lesen: »Der Fußball ist ein Mannschaftssport zwischen zwei Einheiten von jeweils 11 Spielern, deren Ziel darin besteht, den Ball in das gegnerische Tor zu bringen, um somit ein Tor zu erzielen. Die Equipe, die die meisten Tore während der regulären Spielzeit erzielt, hat die Spielpartie gewonnen.«

Ob als villamelón [untreuer Fan] oder panbolero [fanatischer Anhänger] oder Spezialist von Daten und Statistiken wirst du nun daraus schließen, die KI habe keinerlei Begriff, was Fußball bedeutet.

Und wenn du überprüfst, welches die Informationsquelle der KI ist, wirst du entdecken, es ist … das Dominikanische Olympische Komitee! Wenn du mehr über diese  Sportart wissen willst, dann empfiehlt die KI, auf die FIFA zurückzugreifen.

Ja, dieses Arschloch von FIFA wird sicherlich auch noch eine der einvernehmlichsten Ausdrücke von Missfallen verbieten, das sich gewöhnlich gegen Schiedsrichter aber auch gegen gegnerische oder eigene Spieler richtet.

Ich kann das Wort hier nicht wiederholen, da es dann verboten wird – und sie könnten die zapatistische Frauen-Fußball-Equipe abstrafen (die mit gutem Geschmack den Namen »Die Verliererinnen« wählte. Sie spielen nicht, um zu gewinnen – sondern weil es manchmal besser ist, den Ball zu kicken als den Kopf des Unglückseligen, der da ankommt, um entliebend zu sagen: »Bis hierhin und nicht weiter. Geh, hau ab, vergiss es, von wegen: Mein kleiner kleiner Liebling.«) Das Wort jedoch ist nicht homophob, sondern bezieht sich auf ein Verhalten auf dem Land. So werden auch im Südosten Mexikos die Stoffwindeln, in die die Babies scheißen, genannt. Die FIFA strebt wohl danach, die Fans sollten: »Hasenfuß!« rufen – und falls nicht, gibt es eine Geldstrafe.

Der große Roberto Fontanarrosa sagte einmal: »Es gibt Wörter unter den sogenannten Schimpfwörtern, die unersetzlich sind: wegen ihres Klangs, ihrer Wucht und ihrer physischen Textur.« Und entschuldigt, pusilánime [Hasenfuß] hat nichts davon; es klingt eher nach einer sexuell übertragbaren Krankheit oder nach einem progressistischen Politiker. Somit erklären wir schamlos: Die FIFA ist ein Arschloch. Punkt. Und da sie Trump einen Preis verliehen haben: dreimal Arschloch.

Bei einem Fußballspiel zeigen sich Generationen-Unterschiede: Die Personen von Urteilsvermögen [die Alten] betrachten mit Skepsis das Spiel und verpassen nicht die Gelegenheit aufzuzeigen, zu ihrer Zeit seien die Spieler nicht aus feinem Glas gewesen, man habe eine Axt gebraucht, um sie umzuhauen. Die Erwachsenen sehen sich als technische Leitung und ahnen voraus, die Abwesenheit oder die Präsenz eines bestimmten Spielers vermittele ein schlechtes Gefühl, und na klar, es ist ein strategischer Fehler; die Jugendlichen erklären, es sei besser darauf zu warten, dass die Partie auf Netflix gezeigt wird; und die Jungen und Mädchen haben bereits den Ball in der Hand und erwarten sehnsüchtig den Schlusspfiff, um nach draußen zu laufen und nicht die Partie nachzuspielen sondern eine, die ihre Phantasie neu erschafft.

Auch wenn verwirrende Dinge zu geschehen pflegen: Der Held der zapatistischen Dení (jetzt bereits 9 Jahre, damals 5 Jahre alt) war Memo Ochoa! – »weil er sich so hübsch davon macht; es sieht aus, als ob er schwebe« (ja, sie sagte: »vola«, und nicht: »vuela«, das ist was anderes). Dem Reporterinstinkt folgend (der heutzutage vergessen ist) interviewte ich die Beschuldigte, um ihre Version zu erfahren. Dení war sich der Lynch-Stimmung, die sie umgab, gewahr und erklärte: »Ich erinnere mich nicht; damals war ich noch ein kleines Mädchen« (im April diesen Jahres ist sie 9 Jahre geworden). Eine Compañera wollte ihr helfen und intervenierte: »Ja, der Memo ist hübsch.« Die darauf folgenden Buhrufe waren einstimmig.

Ein Generationenunterschied lässt sich auch feststellen, indem der Ausgang eines Lebensmittel- oder Gemischtwarenladens (Tante-Emma-Laden wird, glaube ich, auch gesagt) beobachtet wird: Die Kinder verlassen mit Süßkram und Bonbons den Laden, die Jugendlichen mit »Smartdrinks«, die Erwachsenen mit Bierdosen und die bereits älteren Personen (»von Urteilsvermögen«) mit einer reichen Auswahl von Mitteln gegen Sodbrennen.

Wenn dich der Fußball nicht anmacht (meine Großmutter würde sagen: »Von allem gibt es im Weinberg des Herrn«) und du voraussiehst, dich werden einige Wochen absoluter Einsamkeit erwarten, lass dich nicht entmutigen. Es sollte Apps geben, die einem die Beschämung ersparen, nichts zu sagen zu haben, wenn alle anderen ihre Meinung kundtun. Meine Empfehlung: Kritisiere, egal welches Spiel, die Schiedsrichterleistung. Das geht nie fehl und führt zum Konsens.

Beachte nicht diejenigen, die den Fußball kritisieren. Man kritisiert die Schiedsrichter (alle, ohne Gender-Unterscheidung, »sind verkauft« an den rivalisierenden Fernsehsender), den technischen Direktor (er wird immer die Hilfe des zuschauenden Fans brauchen, um eine Strategie zu entscheiden), den Spieler oder die Spielerin (»Wer hat gesagt, dass dieser Typ (oder diese Typin, um nicht die Geschlechterparität zu vergessen) zu spielen weiß?«).

Niemals jedoch, lies das ganz genau, niemals, niemals sollte dieses erschreckende Mysterium kritisiert werden, welches eine große Anzahl absurder Wesen (manchmal sind es sogar Spieler) dazu bringt – 90 Minuten lang, plus Nachspielzeit, Verlängerung, abschließendem Elfmeterschießen – einem Ball hinterher zu laufen.

-*-

Und mit der KI kommt nicht ein Unglück allein. Zusammen mit der FIFA und den »nationalen« Fußballverbänden bilden sie den Anti-Fußball. Sie haben es geschafft, den Fußball in ein dekadentes Spektakel zu verwandeln, das nur noch als Vorwand dient, sich zu betrinken, Zerstörung anzurichten und die ganze Welt zu verfluchen – insbesondere den Schiedsrichter (bestochen mit 30 Silberlingen), den Trainer, der eine beklagenswerte Aufstellung präsentierte, die Spieler, die zu ignorieren schienen, dass sich in ihren Beinen das Überleben der Menschheit befand, und dem verdammten VAR [Videoschiedsrichter], der Videos mit KI zu erstellen scheint und genauso blind ist wie der reale Schiedsrichter. Denn, wir alle wissen, das da war eine »Schwalbe«, eine (sicherlich schlechte) Schauspielerei, und außerdem stand er außerhalb des Strafraums.

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Das System hat den Klassen-Begriff im Fußball in etwas Tödliches verwandelt: Wenn in den »professionellen« Spielen der Disput zwischen Snack- und Rauschgetränk-Markennamen stattfindet, so hat sich der Fußball auf der Wiese, im Stadtteil, auf Schotter- und Schlamm-Spielfeldern in einen Ort des Kampfes zwischen organisiertem und desorganisiertem Verbrechen (meint: zwischen Regierungen der verschiedenen politischen Parteien und ihrer Polizei) verwandelt.

Im Fußball rückte das Frivole und Oberflächliche in den Vordergrund: die Schönheit oder Nicht-Schönheit der berühmten Paare, ihre Autos, wo sie Urlaub machen, wieviel sie verdienen. Unten und links erträumen die Kinder nicht den Geld-Reichtum Messis sondern seine Dribbel-Geschicklichkeit. Sie erträumen nicht Ronaldos feine Kleidung sondern seine Präzision beim freien Ballschuss. Während oben und rechts möglicherweise erträumt wird, von der FIFA zu sein (diese Equipe verliert nie), zum Äquivalenten des Finanz-Kapitals im Fußball zu werden – heißt, der Herr des Balles zu sein.

Es ist zu erwarten, dass das Wichtigste dieser Fußball-Weltmeisterschaft außerhalb der Stadien passieren wird: in den Straßen und auf den Feldern, an den Küsten und in den Bergen, wo nicht das Spektakel sondern Erinnerung und Kampf, Widerstand und Rebellion gefeiert werden.

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Wenn du wirklich wissen willst, was Fußball ist, dann lasse die KI beiseite und lies die Erzählung: »Der Alte mit Baum« von Roberto Fontanarrosa, und du wirst so entdecken, was die KI immer ignoriert: Die Magie der Künste. Oder spare ein wenig zusammen und besorge dir die Bücher des Regentropfen-Sammlers, der sich Eduardo Galeano nennt – und du wirst wiederentdecken: Die Kleinen sind klein, auch wenn sie groß werden.

Ich weiß nicht, was die Liebe im Fußball bedeutet. Aber ich weiß, Abneigung hat mit einem ungünstigen Ergebnis, mit Sich entfernen und bitterer Frustration über das mythische fünfte Spiel einer Weltmeisterschaft zu tun – mit dem Anzeigen eines Fouls, von dem selbst die idiotischste KI wissen könnte: Das war absolut keinen Elfmeter wert. Vor allem jedoch mit der Feststellung, dass dort oben Zynismus, Simulation und Bösartigkeit regieren.

Konklusion: Die KI ist keinesfalls intelligent, sie wird dich nur betrügen, auch manipulieren und dir die kulturellen Normen »der Mehrheit« aufzwingen. Auch wird sie dich in Weisheit und Wissen kleiden, wenn das einzige, was deine intimen Körperteile bedeckt, ein »Smartphone« (entsprechend deiner ökonomischen Mittel) darstellt.

Denn, Bande, es gibt solche und solche Unterhosen. Jeder*jede nach seiner*ihrer Art und Weise, Mode und Stil – aber hört mal, diese Unterhosen mit aufgedrucktem Leopardenfell … hmmm … ich weiß nicht … sie scheinen einfach nicht zu funktionieren, hört mal. »Und man glaubt«, sie seien sexy – wo sie doch nur der minimalistische Ausdruck sogenannter Liebestöter sind.

In jedem Fall wird dies nicht die existentielle Frage von Shakespeares Hamlet verhindern – die er zwar nicht gestellt hat, jedoch gestellt haben sollte: 

»Welches Team unterstützt du?« 

(Fortsetzung folgt …) 

Von der Tribüne des zapatistischen Fußballfeldes: »Falls ich dich schon mal gesehen haben sollte, kann ich mich nicht erinnern«,

(die Milicianas beobachtend, wie sie Luftritte verpassen; der Ball bleibt unbeachtet und die Torfrau sucht den winzigen Schattenstreifen, den die Querlatte gibt; es sind 40 Grad, gefühlt 45 Grad, und ich bin im Geiste dabei, ohne auf KI zurückzugreifen, ihre Chronik zu entwerfen: »Die Verliererinnen: Kohärenz auf dem Spielfeld« oder: »Niemals haben wir ein Spiel verloren, uns fehlte nur die Zeit, es zu gewinnen«.)

Der Capitán
(hübsch ist er, muss man schon sagen, mit seinem orangen-farbigen Schicki-Micki-Trikot, jedoch mit langen Hosen, um seine schönen, wohlgeformten Beine nicht zu zeigen. Jesses! Achtung: bloß nicht sexualisieren).
Mexiko, Mai 2026.

P.D.Und der Link für die KI-App? Wird noch eingerichtet. Nicht verzweifeln, ich rechne damit, sie wird früher fertig sein als die »touristische Infrastruktur« in Mexiko Stadt. Das heißt, es wird dauern, hört mal.

P.D. Audiovisuell. – Schau dir das folgende Video an: Darin tauchen die Milicianas auf, wie sich vor 5 Jahren auf die Reise für das Leben vorbereiteten, sowie ein Fragment eines Spiels mit Compañeras des widerspenstigen Europas. Das Audio ist eine Aufnahme von Fans des marokkanischen Fußballteams El Raja Casa Blanca, mit einem Gesang zu Ehren Palästinas – dies zur gleichen Zeit als die Montaña – der entgegengesetzte Wahnsinn, das heißt: zapatistisch – den Atlantik überquerte, um in Europa einzufallen. Einige dieser Milicianas haben jetzt einen Ehemann. Möglicherweise erinnern sie sich beim Anblick dieser Bilder, und schauen erneut voller Liebe oder auch Abneigung auf ihre jeweiligen Partner und brummeln: »Von wegen Shakira! Die Frauen weinen nicht mehr, sie kämpfen … und machen Tore.«

Amen.

Aufnahmen: Tercios Compas Zapatistas
Musik: Rajawi Falastini – La Voce Della Magana/ Anhänger von Raja Casablanca

 

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[Hinzufügung der_die Übersetzer_in:

Übersetzung der spanischen Untertitel des Videos/ des zu hörenden Gesangs (Original in arabisch): »Wegen dir ist das Herz traurig, wegen dir haben die Augen jahrelang geweint, für das geliebte Palästina. Oh, wo sind die Araber? Sie schlafen. Oh, die schönste der Erden widersteht, möge Gott dich beschützen vor den Ungerechtigkeiten der Geschwister Feinde und den Zionisten, die das Land begehren. Ich werde dich nicht verlassen, oh Gaza, auch wenn ich weit von dir entfernt bin. Oh Rafah, oh Ramallah, unsere Nation ist krank, sie haben sie mit Problemen krank gemacht und mit der Korruption der Regierungen. Der Araber lebt im Elend, mit einer Zukunft vollständig im Dunklen. Rajawi ist die Stimme der unterdrückten Pueblos, die keiner hört. Wir sind uns der Manipulationen bewusst. Denn wir sind Adler, die sich niemals verneigen, außer vor Allah, unserem Erschaffer. Freiheit für Palästina, und wenn Gott will, wird die Freude in Al Quds (Jerusalem) von Dauer sein.«]

 

 

 

 

 

 

 

 

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