correossíguenos en tuitersíguenos en facebook siguenos en youtubesíguenos en Vimeo

enlaceZapatista

Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Mar222026

Der Verdammte und die Ameisen. (Liebe und Lieblosigkeit aus Sicht eines zapatistischen Kindes)

Der Verdammte und die Ameisen
(Liebe und Lieblosigkeit aus Sicht eines zapatistischen Kindes)

(Kurze Erklärung für alle, die es nicht wissen: GAL steht für „Gobierno Autónomo Local“ [Lokale Autonome Regierung], und GALes ist der Plural. CGAZ ist so etwas wie die Koordinierung der GALes und richtet sich nach ihrer geografischen Nähe. ACEGAZ ist die Versammlung der Koordinierungen der GALes. In der INTERZONA kommen die Verantwortlichen aller zapatistischen Zonen zusammen (also die Comandantas und Comandantes). Die PERMANENTE ist eine Versammlung von Compañeras und Compañeros, die gerade das Regieren erlernen. Aber ihr müsst diese Namen auch nicht zu ernst nehmen, denn da sich das COMÚN, das GEMEINSCHAFTLICHE, noch im Aufbau befindet, ändern sich Form und Name der Struktur ständig. Ende der kurzen Erklärung)

Es wird einmal ein Kind geben. Zapatista. Nicht sehr groß, aber auch nicht sehr klein. Es hat Maya-Wurzeln und lebt mit seiner Familie in einer Gemeinde, in der es Zapatistas und Parteitreue gibt, also das, was wir jetzt „nicht-zapatistische Geschwister“ nennen.

Dieses Kind ist sehr frech. Kaum dass es laufen konnte, lief es aus dem Haus und war weg. Wenn seine Eltern es dann suchten, fanden sie es immer in Schwierigkeiten: Mal wollte es eine Wespe fangen, dann hatte es sich am ganzen Körper mit Schlamm beschmiert – ganz nackt, aber schlammfarben –, weil es mit den Schweinchen gespielt hatte. Oder sie fanden es auf der Weide, offenbar im Gespräch mit einer Kuh, die gerade ein Kälbchen bekommen hatte. „Ich hab mich doch nur nach ihrem Kalb erkundigt“, sagte es, als sie mit ihm schimpften.

Da das Kind also so frech war, wechselten sich Vater und Mutter bei seiner Betreuung ab.

Aber ihr wisst ja, wie diese verdammten Männer sind, die behaupten, sie würden aufpassen, und dann nur am Handy hängen, bei Feisbuk oder WhatsApp und sowas.

Wenn Mütter aufpassen, das wissen wir, dann passen sie auch wirklich auf. Und dann ist es, als hätten sie überall Augen, sogar hinten am Kopf, denn jeden Unfug, den du heimlich anstellen willst, bemerken sie sofort.

Und wir wissen auch, dass Mütter viel schimpfen. Es ist nicht so, dass sie dir einfach sagen: „Mach das nicht.“ Nein, sie fangen an, dir einen Haufen Sachen zu erzählen, so als würden sie beten, und schlimmer noch: Sie schimpfen mit dir in eurer Muttersprache und auf Spanisch und manchmal sogar auf Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und sogar auf Farsi.

Die Mama schimpfte mit diesem Kind und sagte zu ihm: „Verdammter Teufelsjunge, du wirst in die Hölle kommen, wenn du so viel Unfug treibst.“

Und so verlief der Tag dieses Kindes: Es trieb Unfug, sein Papa machte einen auf ahnungslos und seine Mama schimpfte mit beiden.

Nun, dann kam der Tag, an dem das Kind in die autonome Schule kam. Da sind also alle Jungen und Mädchen am ersten Schultag in der Schule und die Bildungspromotorin kommt.

Gerüchte besagen, dass die Bildungspromotorin total verliebt war, und zwar so sehr, dass man es kaum glauben kann, und zwar in einen Gesundheitspromotor. Das Problem war aber, dass sie und er aus zwei verschiedenen Puyes stammten, also aus zwei verschiedenen Caracoles („puy“ bedeutet in Sprachen mit Maya-Wurzeln „Caracol“, Schneckenhaus). Sie war in einem Puy und er in einem anderen, etwas abgelegenen Puy. Sie und er lernten sich auf einer Jubiläumsfeier zum Aufstand kennen. Sie sagten nichts, tanzten nur zusammen. Und obwohl es höllisch kalt war, verspürten sie keine Kälte. Er schwitzte sogar und sie wurde rot, ganz rot vor Scham. Sie sprachen nicht miteinander, aber die Bildungspromotorin ging der Sache gründlich nach.

Ihr wisst ja, wie die Compañeras sind, die haben ein geheimes Ermittlungs- und Kommunikationssystem, also hat diese Compañera zuerst das Wichtigste in Erfahrung gebracht. Also, ob der junge Mann verheiratet ist oder nicht.

Als sie wusste, dass er nicht verheiratet ist, suchte die Compañera nach einem guten Vorwand, um ihn zu sehen.

Und da kam ihr die Idee, Theatermacherin zu werden, denn die Theaterleute aus den Puyes treffen sich ab und zu, wenn SubMoy sie einberuft, um ein Theaterstück vorzubereiten.

Und sie fand auch einen Weg, dass der junge Mann auch als Theatermacher mitmachte, und so würden sie sich sehen können, und vielleicht reden, und vielleicht Händchen halten, und vielleicht sich umarmen, und vielleicht sich ein Küsschen geben, und vielleicht… Oh mein Gottchen!

Jedenfalls war schon bekannt, dass bald ein Kunsttreffen stattfinden würde und dass die Theaterleute ein Stück über das Gemeinschaftliche und die Natur vorbereiten sollten. Ist die Bildungspromotorin da etwa mit den Gedanken im Unterricht? Nein, sie ist komplett abgelenkt, denkt an etwas anderes, kann sich nicht konzentrieren und seufzt nur, während sie darüber nachdenkt, wann sie ihren Liebsten treffen wird. Gleichzeitig sind aber all die Mädchen und Jungen schon da und streiten sich bereits um eine Chamoy-Süßigkeit, die Verónica, Ceci und Hermelinda Damiana (die neuen Rekrutinnen des Popcorn-Kommandos) mitgebracht haben.

Und weil die Bildungspromotorin wegen ihrer Verliebtheit so abgelenkt ist, findet sie, als sie die Anwesenheit kontrollieren will, die Liste nicht, die ihr der Ausbilder gegeben hat. Und sie sucht nach der Liste, aber sie ist nicht da.

Das ist ein großes Problem, doch die Bildungspromotorin ist zwar verliebt, aber nicht dumm, und sagt: „Also gut, jeder sagt seinen Namen, damit wir alle wissen, wie jeder heißt.“

Also sagt jedes Mädchen und jeder Junge seinen Namen, und als der freche Junge an der Reihe ist, sagt er: „Ich heiße‚ Verdammter‘ und nachname mich ‚Teufelsjunge‘. So sagt meine Mama immer zu mir: ‚Verdammter Teufelsjunge‘, also ist das mein Name.“

Die Bildungspromotorin, die, wie ich schon sagte, total verliebt war, dachte sich nichts dabei und trug ihn so in der Liste ein: „Verdammter Teufelsjunge. 4 Jahre, fast 5, von GAL so und so“, und dann all das mit cgaz, acegaz, interacegaz, permanente, interzona und diesen seltsamen Namen des Gemeinschaftlichen der Zapatistas.

Als der Ausbilder die Liste durchschaute, fiel ihm das nicht auf, weil er gerade mit seiner Frau stritt, die mit ihm schimpfte, weil er angeblich mit der Nachbarin Ruperta flirtete.

Und der Ausbilder verteidigte sich: „Aber wie kommst du denn darauf, Frau, die ist doch schon 80.“ „Mir egal“, antwortete die Eifersüchtige, „80 Jahre voller Tricks, so viele, dass man sie nicht mal mit einem Mecapal tragen könnte, und sie hat schon vielen den Ehemann ausgespannt!“

Und vor lauter Streiten und Streiten fiel dem Ausbilder nicht auf, dass auf der Liste ein Junge stand, der mit Vornamen „Verdammter“ und mit Nachnamen „Teufelsjunge“ hieß.

Und so stand der Name dieses Jungen dann auch so in seiner Schulbescheinigung. Und so kannten ihn seine Mitschüler und Mitschülerinnen.

Aber die Angelegenheit sprach sich herum bis zu den Versammlungen, in denen das Wort Gottes verkündet wird. Und dort war zu hören, dass der Tunel (– man spricht das mit einem Aufwärtsakzent aus –, das ist die Person, die für die Sakramente zuständig ist) sagte, man müsse sich vor bösen Menschen hüten, „das sind die Verdammten“, sagte er, „und man darf sich nicht mit den Verdammten abgeben“.

Und so kam es, dass sich am nächsten Tag alle von dem Jungen fernhielten, der „Verdammter“ hieß, und niemand spielte mit ihm oder so. Sie ließen ihn allein.

Aber der Verdammte Teufelsjunge war darüber nicht traurig, sondern organisierte seine eigenen Spiele und ging in den Wald, um Kräuter zu suchen, denn seine Großmutter kannte sich mit Heilpflanzen aus, und er begleitete sie.

Und er begleitete auch seinen Vater, wenn der zum Maisfeld ging, und seine Mutter, wenn sie Holz holte, und dort brachten ihm sein Vater und seine Mutter bei, welche Tiere böse sind und welchen man sich nicht nähern darf, und welche gut sind und keinen Schaden anrichten, und welche ähnlich, aber doch anders sind, und wie sie heißen.

So lernte der Junge die Namen und Verhaltensweisen vieler Tiere kennen, und die Namen vieler Pflanzen und wofür sie verwendet werden. Und der Junge legte sich ein Notizheft an: Auf die eine Seite schrieb er die Namen aller Tiere, die er kannte, und auf die andere Seite die Namen der Pflanzen.

Eines Tages blätterte der Junge dann in seinen Notizen und stellte fest, dass die Ameisen fehlten. Und so ging er zu seinem Vater und fragte ihn nach den Ameisen.

Der Vater stritt gerade mit der Mutter, weil der Pozol sauer war und so etwas einfach nicht ging, und die beiden schimpften miteinander, so wie Paare, die sich lieben, eben miteinander schimpfen. Der Junge fragte noch einmal, ob Ameisen gut oder böse sind. Und der Mann, weil er immer noch am Streiten war, antwortete nur: „Ameisen sind Ameisen.“

Da dachte der Junge, das müsse wohl bedeuten, dass man nicht wisse, ob Ameisen gut oder böse sind, und dass man das also untersuchen müsse.

Und der Junge fing an, die Ameisen zu studieren: wo sie laufen, wo sie leben, was sie machen. Und er fand heraus, dass es verschiedene Ameisenarten gibt. Er beobachtete und untersuchte verschiedene Ameisenhaufen und sah, dass die Ameisen organisiert sind, also dass sie die Aufgaben und Ämter verteilt haben: Manche gehen auf Erkundung, manche besorgen das Futter und bringen es zum Ameisenhaufen, manche kümmern sich um die Jungen, manche um die Verteidigung, und manche stellen sich dumm und faulenzen einfach.

Aber der Junge war noch nicht zufrieden und dachte sich, dass er noch mehr forschen müsse. Da kam ihm ein Streich in den Sinn: Er ging zum Monarca und sagte ihm, er müsse Videos von den Ameisen suchen und ihm zeigen. Monarca sah ihn an – er war ja noch ein kleiner Junge – und fragte ihn, wer das gesagt habe. Der Junge log und sagte, dass sei ein Befehl vom SubMoy.
Monarca glaubte ihm nicht und fragte ihn nach seinem Namen. Der Kleine nannte seinen Namen: „Verdammter Teufelsjunge“, und da bekam Monarca Angst, dass er vielleicht wirklich vom Teufel kommen könnte, und suchte schließlich doch die Videos und zeigte sie dem Jungen.

In der Nacht konnte Monarca vor lauter Angst vor dem Teufel nicht schlafen. Denn Monarca wird vom SubMoisés zurechtgewiesen, und der wird vom Capitán Marcos zurechtgewiesen. Wenn ihn jetzt auch noch der Teufel zurechtweist, dann ist das echt zu viel.

Aber so lernte der Junge mehr über die Ameisen, wie sie organisiert sind und welche Ämter und Aufgaben sie haben.

-*-

Einmal, nachdem es heftig geregnet hatte, also nach einem Gewitter, ging der Junge zu einem Ameisenhaufen in der Nähe seiner Hütte, um zu sehen, wie es dort war. Um den Eingang zum Ameisenhaufen herum flossen kleine Wasserrinnsale.

Und die Ameisen, die aus dem Ameisenhaufen herauskamen, wirkten irgendwie verwirrt und liefen hin und her. Da kriecht plötzlich eine von ihnen in das Loch und hinter ihr kommen andere Ameisen heraus, aber wie im Gleichschritt, als wären sie eine Armee.

Keine gibt einen Befehl, aber die Soldatenameisen organisieren sich schnell, greifen sich gegenseitig an den Beinchen und bilden so eine Art Brücke über eines der Rinnsale, und schon machen sich die anderen Ameisen auf den Weg, überqueren die Brücke und gehen dorthin, wo sie Nahrung suchen und die Umgebung erkunden müssen.

Und als die Sonne die Rinnsale ausgetrocknet hat, lassen sich die Soldatenameisen wieder los und kehren zum Ameisenhaufen zurück, und dann ziehen sie los, um sich wieder ihren jeweiligen Aufgaben zu widmen.

Der Junge ist sehr beeindruckt von dem, was er gesehen hat, und denkt viel darüber nach.

-*-

An einem anderen Tag, als sie in der Schule sind mit der Bildungspromotorin, die verliebt und abgelenkt ist – und vor lauter Liebe seufzt, die Arme –, kommen die GALes aus diesem Dorf und sagen der Lehrerin, dass bei der Generalversammlung der GALes, der höchsten zapatistischen Instanz, beschlossen wurde, den SubMoy einzuladen, einen Vortrag zu halten, und dass an diesem Tag dieses Dorf dran sei, und der SubMoy fragte nach der Schule und man zeigte sie ihm, und der SubMoy sagte: „Ich werde den Mädchen und Jungen einen Vortrag über das Gemeinschaftliche halten, damit sie schon von klein auf verstehen, was hier getan wird.“

Und da betritt der SubMoy schon das Klassenzimmer, aber die Bildungspromotorin bemerkt ihn kaum und sitzt nur in einer Ecke und seufzt und seufzt wegen ihrer fernen Liebe.

Der SubMoy merkt, dass die Compañera ihn gar nicht gesehen hat, und begrüßt die Kinder. „Guten Morgen“, sagt er, „ich bin Subcomandante Insurgente Moisés und werde einen Vortrag halten.“

Und schon beginnt der SubMoy zu erklären, was das Gemeinschaftliche ist und die Pyramiden und die politische Arbeit und die Wissenschaften und die Künste und die militärische Vorbereitung zur Selbstverteidigung und all das.

Und die Kinder bleiben still, so als hätten sie nichts verstanden, genauso wie die aus der Interzona still bleiben, die nicht mitmachen wollen, weil schnell auffällt, dass sie nichts verstanden haben, weil sie mit dem Handy abgelenkt waren oder in der Nase gebohrt haben.

Da also alle still sind und sogar die GALes aus dem Dorf auf ihre Stiefel starren, als ob viel Schlamm daran kleben würde, also einen auf ahnungslos machen, fragt der SubMoy die Kinder, ob sie die Erklärung verstanden haben.

Niemand sagt was, alles ist still, und dem SubMoy kommt es schon so vor, als wäre er bei einem Treffen der Interzona, und er will schon gehen, als sich ein Junge meldet.

Der SubMoy bleibt an der Tür stehen, dann kommt er zurück und erteilt dem Jungen das Wort.

Der Junge sagt nur: „Ameisen.“

Der SubMoy zieht die Augenbrauen hoch, als ob er nichts versteht, und sagt: „Na gut, dann erklär das mal mit den Ameisen.“
Und der Junge beginnt zu erzählen, was er am Ameisenhaufen beobachtet hat, wie die Ameisen organisiert waren, dass jede ihre Aufgabe hat, dass sie sich unterstützen, einander Sachen beibringen und sich sogar gegenseitig heilen, und was nach dem Regen passierte und wie es die Aufgabe einer Gruppe von Ameisen war, ihre Ameisengemeinschaft zu versorgen, zu beschützen und zu unterstützen.

Der SubMoy hörte ihm aufmerksam zu, dann wandte er sich zu den Komitees, die ihn begleiteten, und sah sie an, als wolle er sagen: „Schämt ihr euch nicht, dass ein Kind es versteht und ihr, die ihr schon groß seid, es nicht erklären könnt?“ Die Komitees gaben sich weiter ahnungslos und taten so, als wären sie nicht da.

Da lobte der SubMoy den Jungen und fragte ihn nach seinem Namen. Und der Junge antwortete: „Verdammter Teufelsjunge“, aber einer der GALes kam heran und sagte zum SubMoy, dass es sich um den Enkel eines älteren Paares handelte, das schon vor dem Aufstand zu den Zapatistas gehört hatte.

Der SubMoy fragte den Jungen, warum er so heiße, und der Junge deutete mit dem Blick auf die Bildungspromotorin, die immer noch seufzte, und sagte: „wegen der Liebe“; dann blickte der Junge zum Ausbilder und fügte hinzu: „und wegen der Lieblosigkeit“.

Der SubMoy lachte eine ganze Weile, warf der Bildungspromotorin einen bösen Blick zu, warf dem Ausbilder einen bösen Blick zu und lud den Jungen ein, mit ihm Tamale Crudo zu essen, von den Köchinnen dieses Dorfes zubereitet.

Nur Unverheiratete, sagte der Capitán Marcos, weil sie nicht Tamale machen können und deshalb nicht mal eine Erkältung abkriegen, geschweige denn einen Partner.

In Wirklichkeit war das aber ein Trick vom SubMoy, damit der Junge zuerst den Tamale aß, und wenn er ihm nicht schlecht bekam, dann würde auch der SubMoy essen.

-*-

Den Capitán grüßten sie nicht einmal. Warum redet er auch schlecht über die Köchinnen!

Aber dem Capitán war das egal, denn er aß die ganze Chamoy-Süßigkeit und die Marshmallow-Lollis, die eigentlich für das Popcorn-Kommando bestimmt waren.

Und am Ende hatte der Capitán trotzdem Bauchweh, weil er so viel Süßes gegessen hatte.

Tan-tan.


El Capitán
Januar-Februar 2026

 

Share

No hay comentarios »

No hay comentarios todavía.

RSS para comentarios de este artículo.

Deja un comentario

Notas Importantes: Este sitio web es de la Comisión Sexta del EZLN. Esta sección de Comentarios está reservada para los Adherentes Registrados y Simpatizantes de la Sexta Declaración de la Selva Lacandona. Cualquier otra comunicación deberá hacerse llegar por correo electrónico. Para evitar mensajes insultantes, spam, propaganda, ataques con virus, sus mensajes no se publican inmediatamente. Cualquier mensaje que contenga alguna de las categorías anteriores será borrado sin previo aviso. Tod@s aquellos que no estén de acuerdo con la Sexta o la Comisión Sexta del EZLN, tienen la libertad de escribir sus comentarios en contra en cualquier otro lugar del ciberespacio.


Archivo Histórico

1993     1994     1995     1996
1997     1998     1999     2000
2001     2002     2003     2004
2005     2006     2007     2008
2009     2010     2011     2012
2013     2014     2015     2016
2017     2018     2019     2020
2021     2022     2023

Comunicados de las JBG Construyendo la autonomía Comunicados del CCRI-CG del EZLN Denuncias Actividades Caminando En el Mundo Red nacional contra la represión y por la solidaridad