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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Mar072020

WIR BRAUCHEN KEINE ERLAUBNIS UM FÜR DAS LEBEN ZU KÄMPFEN. DIE ZAPATISTISCHEN FRAUEN SCHLIEßEN SICH DEM NATIONALEN STREIK AM 9. MÄRZ AN.

ZAPATISTISCHE ARMEE DER NATIONALEN BEFREIUNG.

MEXIKO.

 

  1. März 2020

An die Frauen, die kämpfen in Mexiko und der Welt.
Von: Den zapatistischen indigenen Frauen der EZLN.

Compañera und Schwester:

Wir grüßen dich im Namen der zapatistischen indigenen Frauen jeden Alters, sowohl von den Jüngeren als auch von den Weisen, denen höheren Alters. Wir hoffen es geht dir gut und du kämpfst in Begleitung deiner Familie, Schwestern und compañeras.

Wir haben hier viele Probleme aufgrund der Paramilitärs, die nun der Morena-Partei [Anmk.: aktuelle Regierungspartei des Präsidenten López Obrador] angehören, die früher von der PRI, der PAN, der PRD und der Grünen Ökologischen Partei waren.

Aber darüber wollen wir nicht mit dir sprechen, sondern über etwas, das dringender und wichtiger ist. Über die großen Gewalttaten gegen Frauen und die, wie man sieht, nicht aufhören, sondern zunehmen, genauso wie die Grausamkeit zunimmt. Die Morde an und das Verschwindenlassen von Frauen sind bereits ein Wahnsinn, den man sich früher nicht vorstellen konnte. Keine Frau, gleich welchen Alters, welcher sozialen Klasse, politischer Militanz, Farbe, Rasse oder religiöser Überzeugung ist sicher. Vielleicht könnten wir denken, dass die reichen Frauen, die Herrschenden und Prominenten, die wissen sich mit ihren Wachen und der Polizei zu schützen, sagen könnten, dass sie sicher sind, aber weder sie sind es, denn nicht selten kommt die Gewalt, die uns verschwinden lässt, uns entführt und uns ermordet, von Familienangehörigen, Freundschaften und Bekannten.  

Diese Gewalt muss beendet werden, wo auch immer sie herkommt. Deshalb hatten wir zuvor dazu aufgerufen als Frauen, die wir sind, zu demonstrieren am 8. März 2020. Jede gemäß ihrer Art, ihrem Ort und ihrer Zeit. Und wir rufen dazu auf, dass die Hauptforderung dieser Demonstrationen darin besteht, die Gewalt gegen Frauen zu stoppen. Und auch, um klar zu sagen, dass wir die Verschwundenen und Ermordeten aller Regierungen nicht vergessen, seien sie dreifarbig, blau, grün, gelb, kirschrot [Anmk.: Farbe von Morena, Regierungspartei], orange, kaffeebraun oder wie auch immer ihre Farbe sei – denn es sind dieselben. Und um die schlechten Regierungen und an jene, die uns fehlen, zu erinnern, haben wir vorgeschlagen ein Zeichen in schwarzer Farbe auf unserer Kleidung zu tragen. Weil wir aufgrund so vieler Massaker an Frauen in der ganzen Welt trauern. Und noch schlimmer, dass nicht mal die Kleinsten sicher sind.

Schwester und compañera:

Vor einigen Tagen erfuhren wir, dass eine Gruppe feministischer Schwestern aus Veracruz vom Kollektiv „Brujas del Mar“ [Anmk.: dt. „Hexen des Meeres“] eine gute Idee hatte und zu einer Protestinitiative gegen Gewalt aufgerufen hat. Ihre Idee ist es, am 9. März eine Mobilisierung durchzuführen, das heißt, damit gesehen und gefühlt wird, was ohne Frauen passiert, also einen Streik der Frauen.

Das heißt, nicht zur Arbeit zu gehen, nicht zu kaufen, sich nicht zu bewegen, dass sie uns nicht sehen. Denn es scheint, sie sagen es deutlich, dass wir Frauen der Hauptfeind sind und das System uns liquidieren will, das heißt vernichten.

Dann sahen wir die Reaktion der kleinen patriarchalischen Machos und Machistinnen, die in der schlechten Regierung, den politischen Parteien und den großen Unternehmen sind. Sie kümmern sich nicht mehr um das verdammte Unheil, in welchen Frauen in Mexiko leben und sterben. Was sie interessiert, ist, sich über diesen Schmerz zu stellen und ihn zu auszulöschen und darüber zu streiten, wer der Geilste ist.

Die Mächtigen und ihre politischen Vorarbeiter geben sich einerseits sehr bewusst und sensibel, dabei können sie ihre patriarchalische Art nicht ablegen, weil sie sogar sagen, dass sie Frauen die «Erlaubnis» geben, zu protestieren, weil sie getötet werden. Jetzt geben sie ihnen die Erlaubnis zu kämpfen, um zu leben. Sie sind schamlos, auch die Frauen, die die gleichen Ideen wie die Machos haben, obwohl sie Frauen sind.

Und auf der anderen Seite, ist da die oberste Regierung, die sauer ist, weil die Leute nicht mehr darüber diskutieren, was sie sagt oder in ihren Worten rülpst oder auskotzt. Weil sich herausstellt, dass einige Frauen, auch noch junge Frauen, ihr das Mikrofon entrissen hat und herausschreien, was die schlechte Regierung verschweigt. Wenn es lächerlich ist, dass die schlecht benannten politischen Gegner und Gegnerinnen zu guten Menschen gemacht werden, die die «Erlaubnis» zum Leben geben, ist es noch lächerlicher, dass die schlechte Regierung und ihre Fanatiker und Fanatikerinnen, dem Kampf um das Leben der Frauen «Staatsstreich» vorwerfen. Jetzt ist es noch schlimmer, weil sie bestimmen, dass niemand ohne ihre Erlaubnis leben oder überleben kann und niemand kämpfen kann, bis die schlechte Regierung dies in einem ihrer Gedankenblitze sagt. So sind die patriarchalischen Machistas, die glauben, dass sich die ganze Welt um ihren du-weißt-schon-was und ihre coyolitos [Anmk.: umgangsprachlich „Eier“] dreht. Wenn jemand ohne Erlaubnis kämpft, dann ist es gegen die schlechte Regierung. Wenn sie Frauen töten, wenn sie verschwindenlassen, wenn sie sie entführen, wenn sie sie foltern, wenn sie sie brandmarken, dann sind diese weiblichen Opfer Teil eines Plans, der eine Regierung beseitigen will. Sie schämen sich überhaupt nicht mehr.

Und immer noch geben die patriarchalischen Schurken von Regierungen und Chefs Frauen ihre Macho-Ratschläge: dass sie sich nicht manipulieren lassen sollen, dass sie sich gut verhalten sollen, dass sie die Monumente und Türen nicht beschmieren sollen, dass sie das Glas nicht zerbrechen sollen, dass sie sich gut anziehen, dass sie den Blick nicht heben sollen, dass sie keinen Anlass geben sollen schlecht über sie zu reden, dass sie aufpassen, was sie sagen, schreiben und denken. Das heißt sie sollen nichts ohne ihre Erlaubnis tun. Also, dass wir mündig genug sind, damit sie uns töten, verschwindenlassen und vergewaltigen, aber nicht um zu denken, zu analysieren und zu entscheiden. Es sind Heuchler … und Heuchlerinnen, denn es gibt auch Frauen, die ihnen sogar Beifall klatschen.

Was sie sagen ist, dass man für alles die Erlaubnis der schlechten Regierung oder dem Chef einholen muss, sogar um zu überleben. So schlimm ist es, compañera und Schwester, wie Frauen in Mexiko und auf der Welt überleben. Das heißt in Angst lebend. Und das ist nicht leben, sondern es ist einfach nur nicht sterben … bis sie uns töten oder verschwinden lassen und alles mit terroristischer Gewalt.

Und es gibt auch diejenigen, die angeblich von links, amüsiert zusehen, wie die schlechte Regierung zeigt, dass sie entweder ein Heuchler oder Ignorant ist. Als ob es notwendig wäre, die Wutanfälle der schlechten Regierungen zu sehen, um zu wissen, dass sie beides ist.

Diese Leute wägen auch ab, ob ihnen die schlechten Regierungen dienen oder nicht, oder jene die sie kritisieren. Aber es ist ihnen egal, ob die Initiative gut oder schlecht für den Kampf ums Leben ist, den die Frauen führen. Sie schauen sich die Morde, das Verschwindenlassen, die Vergewaltigungen an und freuen sich, denn das zeigt, dass die schlechte Regierung, außer, dass sie schlecht ist, auch nutzlos ist. Diese Leute sollten sich besser fragen, ob diese linken Werte, tatsächlich das sind, was sie sagen, oder ob es ihnen erlaubt, die Kämpfe so zu betrachten, als wären sie Gemüse auf einem Markt, die sie kaufen oder nur zerquetschen.

Und bei all diesen sag-mir und ich-sage-dir´s, die dort oben die schlechten Regierungen, die Massenmedien, politischen Parteien und großen Köpfe anbringen, wird das Wichtigste, was diesen 8. und 9. März kennzeichnen wird, vergessen und es ist nicht, dass sie uns als Frauen töten, sondern, dass wir mit allen Mitteln und entsprechend unserer Art, Zeit und dem Ort jeder Einzelnen um unser Leben kämpfen werden.

Und wenn ihnen das Leben egal ist, dann sind sie weder von rechts noch von links noch von der Mitte. Noch sind es Menschen.

Der Kampf ums Leben ist für die ganze Menschheit von wesentlicher Bedeutung und bedarf keiner Erlaubnis, weil wir ihn im Blut tragen. Und wenn jemand denkt, dass der Kampf um das Leben von Frauen ein Staatsstreich oder von der Rechten oder einer Regierung oder links oder regierungsfeindlich oder von einer Farbe, einem Gedanken oder einer Religion ist, dann verteidigt er den Tod. Wenn sie von einer weiteren Ermordeten erfahren, fragen sie zuerst, welche Farbe ihre Haut hat, von welcher Partei, von welcher Religion sie ist: und je nachdem, ob es ihr Widerpart ist, sprechen sie schlecht, aber nicht von den Mördern, sondern von der Frau, die Opfer geworden ist.

Wir verstehen nicht, wie es soweit gekommen ist und dass sie immer noch sagen, dass wir, die zapatistischen Indígenas, zurückgeblieben sind und die Entwicklung und den Fortschritt, den Megaprojekte, Geld und Konsum bringen, nicht kennen. Das ist ihr Fortschritt: das Leben von Frauen zu vergeuden, weil sich herausstellt, dass es sehr billig ist, eine Frau verschwinden zulassen, zu entführen oder zu töten, weil es keine Bestrafung gibt. Umgekehrt wird es keinen Mangel an denen geben, die applaudieren und sagen «eine Feindin weniger», «ein Hindernis weniger», «eine Sünderin weniger», «eine Radikale weniger», «eine Konservative weniger», «eine Frau weniger».

Wir verstehen nicht, warum es solche Menschen gibt, aber wir verstehen, dass wir nicht stillhalten können, ohne etwas zu tun, annehmend, dass diese Schmerzen und diese Wut fremde sind, dass sie uns nicht berühren … bis sie uns berühren.

-*-

Das ist es, was wir als zapatistische Frauen, die wir sind, denken und fühlen, wenn wir die Worte und Aktionen der hermanas brujas [Anmk.: wörtlich „Hexenschwestern“, bezugnehmend auf den Namen des Kollektivs „Brujas del Mar“] analysieren:

Erstens.- Wir begrüßen ihre Initiative. Wir betrachten es als etwas Wertvolles, Gutes, Edles, Ehrliches und Legitimes. Und wir werden es auf unsere Weise unterstützen. Denn jede Frau, sei es eine oder einige oder viele, die ums Leben kämpfen, sollten wissen, dass sie nicht alleine sind. Denn wir denken, dass wenn die Abwesenden, die Ermordeten, die Verschwundengelassenen und die Inhaftierten wissen sollten, dass sie nicht alleine sind, umso mehr sollen es die Lebenden, die kämpfen, wissen.

Wir halten es für eine gute Idee, denn am 8. März werden sie unsere Schmerzen und unsere Wut sehen und fühlen. Und am 9. werden sich die patriarchalischen Machisten darum sorgen, was wir denken oder planen oder fühlen, weil sie es nicht wissen werden, weil sie uns nicht einmal sehen werden. Wie wäre es, wenn wir uns mehr und besser organisieren? Denn manchmal folgt aus Schmerz und Wut keine Verzweiflung oder Resignation. Es kann sein, dass die Organisation folgt.

Zweitens.- Deshalb sprachen wir entsprechend unserer Art, als zapatistische indigene Frauen die wir sind, mit unseren anderen zapatistischen compañeras in den Gemeinden. Wir fragten sie, ob der nationale Streik am 9. März eine gute Idee ist. Und um, wenn es eine gute Idee ist, nicht nur zu sagen, dass es eine gute Idee ist, sondern etwas zu tun, um uns als Frauen, die kämpfen zu unterstützen.

Und wir schlugen ihnen die Idee vor, dass am 9. März die compañeras, die einen Dienst als autonome Autorität, als Organisationskommando oder Militärkommando oder der Kommission für Bildung oder Gesundheit, tercias [Anmk.: gemeint tercios, Kommission für Kommunikation, weibliche Form] und aller Arbeiten, die wir als zapatistische Frauen, die wir sind, leisten, einfach nicht zu unseren Arbeiten erscheinen.

Und dies wird unsere Art sein, euch zu sagen, dass wir diese Idee des 9. März ohne Frauen unterstützen, als eine weitere Initiative von Frauen, die für das Leben kämpfen. Und weil wir als indigene Frauen die Mehrheit in der zapatistischen Autonomie sind, wird an diesem Tag die zapatistische Autonomie stillhalten.

Wir haben darüber nachgedacht und darüber gesprochen, und es stellte sich heraus, dass die compañeras der verschiedenen zapatistischen Gebiete sich einverstanden erklärten, sich dem von den Schwestern Brujas del Mar einberufenen Streik am 9. März 2020 anzuschließen.

Drittens.- Am 8. März werden sich Tausende zapatistischer Frauen in unseren caracoles [Anmk.: regionale zapatistische Organisationszentren] treffen und über die Schmerzen und Wut sprechen, die wir zu den beiden Treffen der Frauen, die wir hatten, gehört haben. Aber wir werden auch über Kämpfe sprechen, unsere und die von euch, compañeras und Schwestern, die uns lesen. Und wir werden ein schwarzes Zeichen auf unserer Kleidung tragen.

Und am 9. März werden viele von uns nicht in unsere Dörfer gehen, sondern wir werden bleiben und im Morgengrauen des 9. März werden wir Tausende von Lichtern anzünden. In den caracoles und in den zapatistischen Dörfern wird das Licht der Frauen scheinen.

Nicht nur, damit die Frauen, die diesen Tag zu einem Tag des Kampfes machen, wissen, dass wir sie sehen, dass wir sie bewundern, dass wir sie respektieren und dass wir sie begrüßen. Dass sie also nicht alleine sind.

Auch damit mit diesen Lichtern die abwesenden Schwestern, die Ermordeten, die Verschwundengelassenen, die Inhaftierten, die Migrantinnen, die Vergewaltigten wissen, dass es hier in diesen Bergen in Widerstand und Rebellion diejenigen gibt, die sich um sie und ihre Verwandten sorgen, um ihren Schmerz und für ihre Wut. Und es spielt keine Rolle, ob diese kämpfende Schwester weiß oder schwarz oder gelb oder von der Farbe der Erde ist. Es spielt keine Rolle, ob sie an eine Religion glaubt oder nicht. Es ist egal, ob sie sich gut oder schlecht anziehst. Es spielt keine Rolle, ob sie einen Lohn hat oder nicht. Es ist egal, ob sie parteiisch oder unparteiisch ist. Es ist egal, ob sie eine Freundin oder eine Feindin ist.

Was zählt ist, dass sie lebt und frei ist. Weil wir so, lebendig und frei, uns selbst kritisieren, schlecht sprechen, kämpfen oder debattieren, diskutieren, analysieren und vielleicht eine Vereinbarung treffen können: Gegen Gewalt gegen Frauen zu kämpfen.

Weil wir mit so viel Blutbad einfach von einer Trauer zur nächsten gehen, von einem Schmerz zum anderen, von einer Empörung zur nächsten. Vielleicht ist das der Plan des verdammten Systems. Dass es uns tötet und verschwinden lässt, damit wir keine Zeit oder Möglichkeit haben, uns zu organisieren und das patriarchalische und kapitalistische System zu bekämpfen.

Aber wie es ohnehin in der Geschichte der Welt passiert, werden wir uns organisieren eben darum, um dieses Töten zu stoppen. Und später wird es jemanden geben, der sagen wird, bis hier und nicht weiter. Aber es wird andere geben, die wie wir weitermachen werden, bis wir mit der Wurzel des Baumes unseres Schmerzes Schluss machen: dem patriarchalen, rassistischen, ausbeuterischen, repressiven, räuberischen und unmenschlichen kapitalistischen System.

Denn wenn wir endlich das Recht auf Leben erobern, wird es diejenigen geben, die sagen, dass Sklaverei gut ist und sie umklammern und verteidigen als Schicksal, göttliches Mandat, Pech oder sogar Glück.

Es wird jenen geben, der sagt, dass das, was folgt ein guter Lohn ist. Das heißt, die Ausbeutung von uns Männern und Frauen ist der gleiche Lohn.

Es wird jenen geben, der die Freiheit braucht wie die Luft benötigt wird, und wird kämpfen, um sie zu gewinnen.

Es wird jenen geben, der frei sein und kämpfen wird, um seine Freiheit zu verteidigen.

Es wird jene geben, die es alleine können, wie wir Frauen, die wir sind.

Und es wird diejenigen geben, die sagen, dass man die Bestie des Systems zerstören muss, und dafür muss mit jedem, jeder … und allen* [Anmk.: im Original „todoas“ für „alle“ – jenseits der binären Gender-Konstruktion] gekämpft werden.

Und anstatt vieler Ermordeter, vieler Verschwundengelassener, vieler Entführter, vieler Vergewaltigter, gibt es vielleicht viele Ideen, viele Gedanken, viele Arten als Frauen zu kämpfen.

Und vielleicht versteht man dann, dass der Unterschied gut ist, aber damit dieser Unterschied existiert, muss man leben.

Viertens.- Deshalb rufen wir respektvoll die Schwestern und compañeras des Nationalen Indígena Kongress – Indigener Regierungsrat, der Sexta National und International sowie der Netzwerke in Widerstand und Rebellion auf, zu analysieren und zu diskutieren, ob der Vorschlag der Schwestern brujas gut oder schlecht ist oder ob es andere gibt. Und wenn sie denken, dass er gut ist, mitzumachen ohne um Erlaubnis zu bitten. Und wenn sie denken, dass es schlecht und etwas anderes besser ist, eine andere Initiative umzusetzen, auch ohne um Erlaubnis zu bitten.

So bitten wir nicht um Erlaubnis der Befehlshaber und Autoritäten, noch von Vätern, Söhnen, Freunden, Ehemännern oder Liebhabern, sondern wir werden es tun, weil wir uns nicht umsonst seit dem 1. Januar 1994 in Waffen erhoben haben.

Ihr werdet es sehen. Wisset nur, dass es uns egal ist, ob sie uns sagen, dass wir konservativ oder staatsfeindlich oder rechts oder links sind.

Und diesen schlechten Regierungen, die sagen, dass die Gesellschaft in Liberale und Konservative geteilt ist, wenn sie sagen, dass sie gegen den Neoliberalismus sind, dann sind sie an der Reihe, sich «Neokonservative» zu nennen.

So denken wir und so werden wir es machen als zapatistische indigene Frauen, die wir sind.

Und wir werden es tun, ohne um Erlaubnis eines Mannes zu bitten, sei er schlecht, oder gut oder ein ´da-ist-nichts-zu-machen`.

Das ist alles

Aus den Bergen des mexikanischen Südostens.

Von den zapatistischen indigenen Frauen der EZLN:

Marisol, Yeny, Rosa Nery, Yojari, Lucia, Sol, Elizabet, andere Elizabet, Yolanda, Natalia, Susana, Adela, Gabriela, Anayeli, Zenaida, Cecilia, Diana, Alejandra, Carolina, Dalia, Cristina, Gabriela, Maydeli, Jimena, Diana, Kelsy, Marisol, Luvia, Laura.

Kommandantinnen und Koordinatorinnen der Zapatistischen Frauen der EZLN

Mexiko, 1. März 2020.

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