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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Dic062016

Trotz der Aggressionen geht die Befragung weiter

Trotz der Aggressionen geht die Befragung weiter

GEMEINSAMES KOMMUNIQUÉ DES NATIONALEN INDÍGENA KONGRESS UND DER ZAPATISTISCHEN ARMEE DER NATIONALEN BEFREIUNG

2. Dezember 2016

AN DAS VOLK VON MEXIKO:
AN DIE VÖLKER DER WELT:
AN DIE FREIEN KOMMUNIKATIONSMEDIEN:

Die Schritte unserer Völker sind groß, sie sind weiße, wenn sie kollektiv sind und der Nationale Indígena Kongress [CNI] sich umkehrt um uns mit seinen aufmerksamen Ohren zu hören, die Gedanken derer, die wir das Wort und die Vereinbarungen des V. CNI [Fünfter Kongress des CNI] sind, und die wir in permanenter Versammlung weiter machen in diesem Moment, in allen Ecken unseres Landes Mexiko.

Unsere permanente Versammlung sprießt und tagt in den Völkern, Nationen und Tribus all der Sprachen, die der Nationale Indígena Kongress spricht, in großen und kleinen Versammlungen, in Treffen kommunaler Räte, in tiefgründigen Reflektionen verstreuter Familien, in regionalen Foren und zeremoniellen Räumen. In kollektiven Worten beschließend, dass es die Stunde der Völker ist und damit die Erde in ihren Zentren erbebe.

Und die Angst der Mächtigen, der extraktivistischen Unternehmen, der Militärs, der Narcoparamilitärs ist so groß, dass sie unsere Befragung angreifen und schikanieren, wo wir Völker uns treffen um die nächsten Schritte als CNI zu diskutieren und zu beschließen, weshalb wir verurteilen:

– Dass sich in der indigenen Nahua Gemeinde von Santa María Ostula, Michoacán,die paramilitärische Belästigung von Seiten des Kartells der Caballeros Templarios verschärft hat, welche mittels eines am 19. November 2016 unterzeichneten Papieres, das gleiche Datum an dem eine regionale Versammlung an der Küste Michoacáns die Beschlüsse der ersten Etappe des V. CNI diskutierte, damit droht, eine „Reinigung“ derjenigen vorzunehmen, die an der Mobilisierung teilnehmen sowie den Kommandeueren der Kommunalen Polizei.

– Dass die Compañeros, die sich wegen der Vereinbarung des V. CNI im Monat Oktober 2016 zu verschiedenen Geografien des Landes begaben, wo sich die ursprünglichen Völker mit Delegierten anderer Völker, hinsichtlich unseres politischen Vorschlags, besprechen wollten, Opfer von Aggressionen und Belästigungen von Seiten krimineller Banden oder Unbekannten wurden, darunter Brandstiftung von Wohnhäusern in ihren Heimatorten, oder Aggressionen durch Fahrzeuge, die versuchten sie von den Straßen, die sie passeiren mussten, zu drängen.

– Dass während ausländische Unternehmen beabsichtigen sich 12 Ölquellen im Territorium der Zoque im Norden von Chiapas zu bemächtigen, am vergangenen 23. November 2016, eine Gruppe verwaffenter Männer zu Professoren der Regierung kamen und mit Billigung des Subsecretario de Educación Federalizada de Chiapas [Untersekretärs der Bundesstaatlichen Bildung von Chiapas], Eduardo Campos Martínez und dem Chef, Delfino Alegría García, eine Gruppe indigener Lehrer der Nationalen Koordination der Bildungsarbeiter [Gewerkschaft CNTE] der nördlichen Zone von Chiapas entführten. Außerdem griffen sie diese mit schweren Schusswaffen vor dem Büro des Bildungssekretariat im Landkreis Ixtacomitán, Chiapas, an. Der heimtückische Angriff kostete das Leben des Zoquelehrers Roberto Díaz Aguilar, ursprünglich aus Chapultenango, Chiapas, drei weitere Personen wurden verletzt.

– Dass der Lehrer Irineo Salmerón Dircio, Koordinator des Casa de Justicia (Haus der Gerechtigkeit) von San Luis Acatlán und Mitglied der Regionalen Koordination der Kommunalen Autoritäten (Gemeindepolizei CRAC-PC) entführt-verschwundengelassen wurde, von einer bewaffneten Gruppe im Landkreis von Tixtla, Guerrero, und sein Körper zwei Tage später tot im Landkreis von Chilapa, Guerrero, aufgefunden wurde, einige Tage nachdem im selben Landkreis wenigstens 15 Gemeinden des Indígena- und Volksrates von Guerrero – Emiliano Zapata eine Versammlung im Rahmen der Befragung in der wir uns befinden, abhielten.

– Aus dem kollektiven Herzen der ursprünglichen Völker des Nationalen Indígena Kongress, sprechen wir uns für den absoluten Respekt für das Territorium der Sioux, in Standing Rock, North Dakota, aus, wo sich mehr als 200 Tribus organisieren um die Vertreibung zu stoppen, die die Kapitalisten anstreben um Pipelines, die die Wasserquellen und zeremonielle Orte zerstören, zu errichten. Wir veruteilen die brutale Repression vom vergangenen 20. November und den Versuch ihnen ein Ultimatum zu setzen um ihre Ländereien zu verlassen. Wenn wir ursprünglichen Völker auf die Ultimaten der Mächtigen geantwortet hätten, würden wir schon seit Jahrhunderten nicht mehr existeiren. Wir senden den Sioux eine brüderliche Umarmung und wiederholen, dass sie nicht alleine sind, dass ihr Schmerz und ihre Wut auch unsere sind. Wir rufen die ursprünglichen Völker der Vereinigten Staaten und Mexikos, die freien Kommuniaktionsmedien und die Zivilgesellschaft auf, die Solidarität mit diesem historischen Kampf zu verstärken.

Wir senden einen solidarischen Gruß an die Compañer@s der Gemeinschaft Chanti Ollin, Angehörige der Sechsten Erklärung aus dem Lakandonischen Urwald, welche im Morgengrauen des 22. November 2016 gewaltsam aus dem Gebäude vertrieben wurden, in dem sie die Kultur, die Künste und notwendigen Alternativen für eine neue Welt fördern, und wir verurteilen die defätistische und repressive Politik der schlechten Regierung von Mexiko-Stadt.

Wir grüßen die Mobilisierungen, die das Komitee der Verteidigung der indigenen Rechte [Comité de Defensa de Derechos Indígenas, CODEDI], aus der Küstenregion von Oaxaca durchgeführt hat, gegen die repressive Politik der schlechten Regierungen, die in der Kriminalisierung ihren einzigen Weg sehen, angesichts des Mangels an Gründen und der Durchsetzung von elf Wasserkraftprojekten in der Küstenregion von Oaxaca, einschließlich dem Projekt Aprovechamiento Hidráulico de Usos Múltiples Paso de la Reyna.

Als Völker, Nationen und Tribus des CNI, bekunden wir unseren tiefen Respekt und Solidarität gegenüber dem kubanischen Volk, welches der Welt ein Beispiel gegeben hat, dass mit Würde, das durch den Kapitalismus zerstörte soziale Gefüge, wieder aufgebaut werden kann. Wir wissen, dass sie mit ihrem Widerstand und ihrer Rebellion weiterhin leuchten und die Hoffnung bestärken werden.

HOCHACHTUNGSVOLL

DEZEMBER 2016

FÜR DIE VOLLSTÄNDIGE WIEDERHERSTELLUNG UNSERER VÖLKER
NIE WIEDER EIN MEXIKO OHNE UNS
NATIONALE INDÍGENA KONGRESS
ZAPATISCHE ARMEE DER NATIONALEN BEFREIUNG

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