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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Ago102014

Erster Bericht über den Fortschritt des Wiederaufbaues im zapatistischen La Realidad

Erster Bericht über den Fortschritt des Wiederaufbaues im zapatistischen La Realidad

(Klarstellung: man sagte uns, in einer falschen Information, dass die Compas der freien, alternativen, autonomen oder wie sie heißen Medien, zur Klausur des ersten Austausches nicht kommen könnten (und daher auch nicht über die  Wiederaufbauarbeiten der Schule und der Klinik, die von den Paramilitärs der CIOAC-Histórica zerstört wurden berichten könnten), Anlass Grund oder Ursache dafür war, dass sie das Geld, den Zaster, das Money, die Kohle, die finanzielle Unterstützung, die ökonomische Solvenz, die Liquidität, den Kredit etc. für die Reise bis hierher nicht aufbringen könnten. Aus diesem Anlass, Grund oder Ursache haben die “Los Tercios Compas”, die immer dazu bereit sind, Compas-Medien zu unterstützen, ein Spezial-Multimedia-Team organisiert, ein Team das auch Multiple-Tasking betreibt und auch multi-disziplinär agiert, na ja, ganz nach der heutigen Mode, mit einer großen Menge gigas und Pozol in den Tornistern, um Fotos und Interviews zu machen, die dann verteilt werden können. Dann in dem Durcheinander, der sogenannten “Post-Production”  des Informationsmaterials erhielten wir eine andere Information und zwar, dass die Compas der Medien doch die Form, die Art, die Weise, kurz gesagt das ‘Business’ gefunden haben um hierher zu kommen und ihre Arbeit, das heißt das in die Ferne Sendens dessen, was hier passiert, durchführen werden können. Das heißt, wie man so schön sagt, sie werden kommen. Das heißt, die Riesenanstrengung war unnötig. Aber wie dem auch sei, wir schicken euch das Material, vielleicht ist es zu etwas nütze. Also dann, los).

-*-

Interview durchgeführt am 5. August 2014, am Spätnachmittag (das heißt: nach dem Pozol), in der Gemeinde von La Realidad Zapatista, in den Bergen des Südostens von Mexiko. Klima: die Hitze war teuflisch, die Gesichtsmaske war fast nicht zum aushalten, aber da kann man halt nix machen.

Compañera: Guten Tag, Compañero.

M: Guten Tag, Compañera.

Compañera: Wie ist Ihr Name?

M: Ich heiße M.

Compañera: Was ist deine Aufgabe?

M: Ich bin Autorität in diesem Dorf, in La Realidad. Ich gehöre dem Ejido-Kommissariat von La Realidad an.

Compañera: Ich habe eine Frage. Wie ist der Baufortschritt der Schule?

M: Wir haben damit am 31. des vergangenen Monats begonnen, das heisst, erst vor wenigen Tagen. Nicht mal 8 Tage, das heisst, wir stehen noch am Anfang. Gerade jetzt
fangen wir an mit den Stützpfeilern, das ist der Beginn. Wir werden 25 oder 26 Stützen brauchen, bis jetzt haben wir 6 errichtet. Das ist alles, was wir bis jetzt gemacht haben, aber es sind ja erst 6 Tage seit Baubeginn vergangen.

Compañera: Welches Material braucht ihr?

M: Wir haben jetzt bereits fast das gesamte Material. Wir waren schon in der Eisenwarenhandlung, es ist alles bereit. Jetzt müssen wir es nur noch bis hierher bringen, bis nach La Realidad.
Das heißt, wir haben bereits alle Metallstäbe, alle Drähte, alles. Jetzt müssen wir die Zement-Blöcke hierher bringen, 430 Säcke Zement und 9 Bindungen Lamellen (Anmerkung: eine Bindung enthält 10 Lamellen) und Nägel für die Ausführung des Baues. Das fehlt jetzt, dass das Material hierher kommt. Obwohl, der größte Teil des Materials ist ja bereits hier, in La Realidad.

Compañera: Und bis wann werden die Bauarbeiten beendet sein?

M: Nach der Berechnung der Maurer, der Maurermeister wird es 80 Tage dauern. Das haben sie ausgerechnet. So haben sie es uns erklärt.

Compañera: Und wie ist die Arbeit organisiert?

M: Gut, wir haben es so organisiert, dass wir in Turnussen arbeiten. Wir wechseln uns ab, je nachdem, wie viele Helfer der Baumeister braucht, der Maurer also. Wenn er sagt ‘also heute brauche ich 10 Helfer, morgen 8’. So wie er das verlangt, so stehen wir zur Verfügung, in unseren Turnussen. Heute waren bereits 8 dran, morgen auch 8 und so weiter, wie es halt der Baumeister bestellt. So sind wir organisiert.
Die die hier arbeiten, sind aus dem Dorf La Realidad, die Maurer sind Compañeros, sie koordinieren die Arbeiter. Das ist unsere rganisationsform.

Compañera: Wie wird der Bau aussehen, wenn er fertig ist?

M: Also, die Maurermeister fragten uns, wie wir den Bau wollen, wie das Haus beendet aussehen soll. Da sagten wir, wir möchten es so und so, bestehend aus zwei Stockwerken. Und da war eine, die ist eine Architektin und zeichnete eine Zeichnung, so wie wir den Bau beschrieben hatten.
Damit ihr das auch seht, hier ist eine Zeichnung, so wie der fertige Bau aussehen wird, was sie uns gezeichnet haben, wie man sagt, das Modell. So wird es fertig aussehen. Was man hier sieht, wo meine rechte Hand hinzeigt, das ist die Vorderseite, und da, wo meine linke Hand ist, das ist die Rückseite. Das ist also das Modell, die Form, wie der Bau aussehen wird, wenn er beendet ist, so wird man ihn dann sehen. So stellen wir uns vor, dass der Bau beendet aussehen wird.

Compañera: Und dieses große Haus das wir sehen, wofür wird es benutzt werden?

M: Also für dieses Haus haben wir gedacht, schon viel früher, bevor noch das Problem vom 2. Mai auftauchte, da hat die organisierte Dorfbevölkerung daran gedacht, dass wir einen Kollektivladen des Dorfes machen werden, bearbeitet im Kollektiv von allen Compañeras und Compañeros.

Und dann sagten wir:

– Lasst uns ein Haus mit zwei Räumen bauen. Ein Raum für die Compañeras, nur für Bekleidung und ein Raum für die Compañeros.
Der Plan eines kollektiven Geschäftes des Dorfes La Realidad bestand bereits, aber als dieses Problem auftauchte, da begannen wir zu überlegen ob…..

– Und jetzt? Sie haben unsere Schule zerstört, unser Gesundheitszentrum. Was werden wir jetzt machen.

Und da begannen wir zu diskutieren, als Bewohner von La Realidad, was wir machen sollen. Es gab Vorschläge, dass wir die Schule reparieren werden, sie wiederaufstellen
werden, andere sagten:

– Nein. Wir denken nicht daran. Wir werden sie jetzt nicht wiederaufbauen.

Und wir begannen nachzudenken und unter den Vorschlägen sagte jemand:

– Aber warum denn? Der sagt, wir reparieren, warum sagt er das? Und der sagt, wir machen es nicht, warum sagt er das?
Und wir mussten zu einer Lösung kommen, zu einem Schluss und wir sagten:

– Also sie soll so bleiben, so wie sie ist. Warum? Der Grund dafür war, dass wir uns sagten:

– Wir werden nicht darum weinen, was sie uns zerstört haben und es wird auch kein Hindernis sein, dass unsere Schulbildung fortgesetzt wird. Nein. Wenn sie das zerstört
haben, werden wir was anderes aufbauen. Wegen eines zerstoertenBaues werden wir nicht ohne Schuldbildung verbleiben.
Jetzt haben wir keine Schule, wir werden daher unsere Häuser zur Verfügung stellen, oder in Turnussen unsere Kinder in unseren Häusern unterrichten. Und wir werden die zerstörte Schule so belassen, damit jene Ochsen, die ciaoaquistas sehen, was sie für eine Sauerei gemacht haben, den Mord, den sie begangen haben, und dann werden die Kinder dieser ciaoaquistas fragen, was da geschehen ist.
Und welche Geschichte werden diese Eltern dann ihren Kindern erzählen, sie werden nicht sagen können ‘ach was weiß ich’. Und dann wird dieses Kind merken, was seine Eltern getan haben. Und das Kind wird entscheiden müssen ‘ich mache es auch so, oder besser mache ich es nicht?’  Das Kind wird seinen Weg gehen, seine Entscheidung treffen, ob es so wie sein Vater handeln wird, was er machte. Das ist der Grund, dass wir sagten:

– Wir lassen die Schule, so wie sie ist, und suchen einen anderen Ort, wo wir die neue hin bauen.

Und wir sagten weiter:

– Damit die Kinder jetzt nicht ohne Schulunterricht bleiben, wir haben ja dieses Gebäude, das der Laden werden soll, daher werden wir jetzt diesen Bau als Schule verwenden.

Und die Menschen sagten:

– Ja gut. Dann lassen wir das jetzt so, im Moment denken wir nicht an den Laden. Denken wir an die Schule, an ein Schulhaus.

Und wir sagten:

– Diese zwei kleinen Räume werden nicht reichen, aber na ja – und so sind wir verblieben, so verwenden wir dieses Haus als Schulhaus.
So ist das, das Haus das man sieht, wird Schule sein, jetzt, wo die Kinder keine Schule haben, dient das Haus als Unterkunft für die Baubrigaden, die die autonome Schule bauen, aber dann wird das Haus Schule sein, dieses Haus, das man sieht.

Compañera: Gut Compañero, vielen Dank für das Gespräch.

M: Gern geschehen Compañera.

 

-*-

Für die “Los Tercios Compas” berichteten die Compañera Insurgenta der Übertragung Angelina am Mikrophon und die Compañera Insurgenta der Infanterie Erika als Kamerafrau. Bis die Bewilligung von der Junta de Buen Gobierno eintrifft, ist die verantwortliche und im Konsens beschlossene Wiedergabe erlaubt, der herzliche Umlauf (gut fürs Herz, was sonst soll das heißen) und der Konsum ohne Puffer, weder beim Aufstieg noch beim Abstieg (oder wie man heutzutage sagt, beim “Upload” und “Download”).

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