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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Jul012015

Neuer paramilitärischer Angriff. Caracol Resistencia Hacia un Nuevo Amanecer. La Garrucha

ZAPATISTISCHE NATIONALE BEFREIUNGSARMEE.

MEXIKO.

25 Juni 2015.

An die nationale und internationale Sexta:

Wie wir das ohnehin schon wissen, verbinden die schlechten Regierungen den Betrug mit der Gewaltanwendung. Es spielt keine Rolle, welcher Partei sie angehören, der Herrscher versucht immer, oben zu bleiben, auf Kosten der Menschen von unten. Für ihn gelten keine Anzeigen, er stellt sich taub, denn er zahlt die Medien gut, die sich verkaufen, um über ihn schön zu sprechen.

Vorher war es Juan Sabines Guerrero, der da, von dem sie sagten, dass er einer von einer ganz linken Partei sei, das ging so weit, dass die Angehörigen von den progressiven Parteien kamen um ihm Preise zu überreichen, und der Legitime kam und schrie voller Begeisterung “Es lebe Juan Sabines!”. Dieser Juan Sabines Guerrero bereitete alles vor, damit der “Blonde mit Klasse”, Manuel Velasco Coello an die Macht kam. Die zwei sind nämlich Mitglieder der Familien, die sich – zusammen mit einigen anderen – die Posten in Chiapas untereinander aufteilen. Der Juan Sabines Guerrero raubte, betrog und verteilte Gewalt.

Jetzt macht der Velasco dasselbe. Vor wenigen Tagen geschah es, dass er anlässlich der Wahlen einen grossenBetrug beging, sogar die Gesetze derer von oben hat er verletzt. Jetzt bereitet er das Feld dafür vor, dass die nächsten Lokalwahlen mit dem Blut derer von unten geschrieben werden.

Es ist so als ob es den Regierenden von oben nicht genügt zu lügen, sie möchten auch unterdrücken, einsperren und ermorden.

Jetzt gehen sie auf die demokratischen Lehrer los, die nur sagen, dass diese verdammte Erziehungsreform eine Lüge ist. Denn es ist eine Reform des Gebieters gegen seine Arbeiter. Sie dient nicht der Verbesserung sondern der Verschlechterung der Erziehung. Und die, die sie machen, wissen nicht einmal, wie die Schulen aussehen, noch wie man unterrichtet. Nachdem es der Regierung nicht gefällt, dass man ihr die Wahrheit sagt, lügt sie. Aber nachdem der Regierung nichts mehr geglaubt wird, unterdrückt sie.

Wie schamlos sie sind, sieht man daran, dass der Erziehungsbeauftragte der Regierung ein alkoholisierter Mörder ist, der heute etwas sagt und morgen das Gegenteil behauptet. Wie wird jemand eine Erziehungsreform machen, der nicht einmal sprechen kann? Er heisst Emilio Chuayffet und gehört zu den Mördern von Acteal, der, der sich volllaufen liess um dann besoffen Dummheiten zu sagen. So wie es früher war, so ist es auch jetzt.

Nicht nur in Chiapas, auch in Oaxaca, Guerrero und in anderen Bundesländern, möchten die schlechten Regierungen die Wahrheit mit Schlägen, Tränengas, Schüssen und Drohungen zudecken.

Es ist klar sichtbar, wenn ihre “demokratischen” Wahlen keine Ermordeten, Geschlagene und Gefangene aufweisen, dann gefällt ihnen das nicht. Und alle Parteianhänger raufen sich um ihren kleinen Knochen, und sie erinnern sich weder dessen, der ermordet wurde – er hiess Antonio Vivar Díaz und er war Lehrer – noch der Geschlagenen und Gefangenen.

Die Regierungen von oben stützen sich auf Täuschungen und Unterdrückung.

Aber das Blut der Lehrer reicht dem Manuel Velasco in Chiapas nicht. Er möchte auch das Blut der Indigenen aus den Comunidades trinken.

Obwohl er schon von den Menschenrechtsorganisationen angezeigt wurde, spornt der Velasco seine Paramilitärs weiterhin zum Angriff auf die zapatistischen Unterstützungsbasen an.

So geschehen im Gemeindebezirk von Ocosingo, Chiapas, wo drei Regierungen in der Provokation übereinstimmen: Enrique Peña Nieto, Manuel Velasco und Octavio Albores. Diese Regierungen stehen hinter den Paramilitärs von Pojkol.

Selbst im Gemeindebezirk, aus dem sie stammen, werden diese Paramilitärs bereits abgelehnt, aber sie greifen weiter an. Sogar die Indigenen, die Parteianhänger sind sagen, dass sie keine Kontrolle über diese Paramilitärs ausüben, dass diese Befehle vom Bürgermeister von Ocosingo empfangen und von der Landesregierung in Tuxtla Gutiérrez. Von dort erhalten sie ihre Waffen, ihre Ausrüstung, ihre Fahrzeuge und die Befehle, die Unterstützungsbasen anzugreifen.

Folgendes passierte vor wenigen Stunden:

Caracol de Resistencia Hacia un Nuevo Amanecer

Junta de Buen Gobierno El camino del Futuro

La Garrucha, Chiapas, Mexiko

  1. Juni 2015.

Öffentliche Anzeige

An die Öffentlichkeit:

An die alternativen, autonomen oder wie sie sonst noch heissen mögen Kommunikationsmedien:

An die Anänger*innen der nationalen und internationalen Sexta:

An die ehrlichen Menschenrechtsorganisationen:

Schwestern und Brüder in Mexiko und auf der ganzen Welt:

Wir zeigen neuerlich an, was uns die paramilitärischen Gruppen des Ejido Pojkol, aus dem Ortsteil Chiquinibal,Gemeindebezirk Chilón und die 21Personen derselben paramilitärischen Gruppe aus Rosario, offizieller Gemeindebezirk Ocosingo, Chiapas antun.

Tatsachen:

Heute am 24. Juni 2015 kamen im Dorf El Rosario, autonomer Gemeindebezirk San Manuel, wo unsere Compañeros der Unterstützungsbasisgruppen der EZLN wohnen, um 8:05 Uhr Vormittag 28 Paramilitärs des Ejido Pojkol des Ortsteils Chiquinibal an. Sie kamen mit 8 Motorrädern und einem Nissan ohne Nummerntafel. Von den 28 Paramilitärs waren 8 mit Waffen des Kalibers 22 ausgestattet.

In El Rosario wohnen ebenfalls 21 Paramilitärs und werden von der Gruppe der 28 Paramilitärs aus dem Ejido Pojkol, Ortsteil Chikinibal unterstützt und zwar bei derBesetzung unseres wiedergewonnen Landes.

Um 10:05 Uhr a.m. trifft ein Kleinlastwagen der Marke RAM ein, ohne Nummerntafeln, zwei Personen befinden sich an Bord: ein Ingenieur und ein Rancher, dieser heisst Guadalupe Flores und wohnt in der Stadt Ocosing, Chiapas. Er war vor dem Jahr 1994 Besitzer dieses Terrains. Die 28 Paramilitärs aus Pojkol und die 21 Paramilitärs aus Rosario trafen sich mit dem Rancher und dem Ingenieur, nach dem Meeting begannen sie, das Terrain zu vermessen, angeblich um eine Kirche zu bauen aber sie vermassen auch Flächen zum Bau von Wohnhäusern. Anschliessend übergab der Rancher Papiere an die Paramilitärs, wahrscheinlich eine Planzeichnung des Terrains unserer wiedergewonnenen Böden.

Um 1:26 Uhr p.m. feuerten sie 10 Schüsse hinter dem Haus eines Compañeros der Unterstützungsbasen ab, um die Bevölkerung einzuschüchtern.

Um 1:27 Uhr p.m. drangen 8 Paramilitärs ausPojkol in das Haus eines Compañero der Unterrstützungsbasen ein, aber es befand sich niemand in diesem Haus, denn der Hauseigentümer hatte sich bereits zurückgezogen, um einen Zusammenstoss zu vermeiden. Nach 23 Minuten kommen sie zum Haus eines anderen Compañero. Um 1:50 Uhr p.m. zerstörten sie das Haus eines Compañero der Unterstützungsbasen, sie raubten alles was ihm gehört, und zwar auch das Hausdach, das sind 12 Lamellen mit den Massen 3.5, 2 Hühner, 4 Pickel, 20 Eier, 2 Beile, 2 Solarzellen, 2000 Pesos in bar, 2 Hacken, einen Kassettenrecorder, einen Schlauch mit 100 Meter Länge und 150 Kilo Bohnen. Alle diese Eigentümer des Compañero der Unterstützungsbasen verfrachteten sie auf den Kleinlastwagen des sogenannten Ingenieurs und sie entfernten sich Richtung Pojkol und nahmen alle diese geraubten Güter mit und sie kehrten zusammen mit den 28 Personen aus Pojkol dorthin zurück.

Angesichts dieser Tatsachen sehen wir als Autoritäten der JBG ganz klar, dass diese zwei Personen, die vorgaben, dass einer ein Ingenieur, der andere ein ehemaliger Besitzer der Ranch seien, die Berater dieser paramilitärischen Gruppen sind.

Uns ist auch klar, dass die schlechte Regierung alle Formen anwendet, um uns anzugreifen. Verschiedene Angriffe haben sie ausgeführt und es sind die gleichen Paramilitärs, die einen unserer Zuchtstiere umgebracht haben und dabei Häuser zerstört haben, sie zerstörten auch unseren Kollektivladen, sie raubten unser Eigentum, sie räucherten unsere Weiden mit Unkrautvertilgungsmitteln aus, auf diesen Weiden befand sich die kollektive Rinderherde des Gemeindebezirkes San Manuel, sie schossen mit Feuerwaffen und hinterliessen Schriften am Boden die besagte “Terrain von Pojkol” und wir fanden auch verbrannte Hülsen im August des Jahres 2014.

Es sind die gleichen Paramilitärs die am 10. Mai 2015 gekommen sind und einer mit dem Namen Andrés auf ein Mädchen der Unterstützungsbasen schoss.

Das ist unsere dritte Anzeige, in der ersten und zweiten Anzeige findet ihr die Details des Vorgefallenen.

Diese Gruppen, ausgebildet und finanziert durch die schlechten Regierungen, sowohl der bundesstaatlichen als auch der Landesregierung und der Regierung auf Gemeindeebene, haben uns immer wieder mit ihrer Strategie der Aufstandsbekämpfung provoziert. Und sie dachten, wir würden in die Falle tappen und unsere Hände mit Blut beschmutzen, Blut von indigenen Brüdern die nicht vernünftig denken können, weil sie gekauft wurden und ein schmutziges Bewusstsein haben, es wurde ihnen vom schlechten kapitalistischen System verschmutzt.

Wir sagen ganz deutlich, dass wir nicht mit verschränkten Armen zusehen werden, wenn unsere Unterstützungsbasen angegriffen werden, egal in welcher Art die schlechte Regierung agiert, um gegen uns vorzugehen. Wir sagten deutlich, dass wir unser Land verteidigen werden, denn auf diesem wurden wir geboren, hier leben wir und hier werden wir sterben, egal was kommen möge.

Brüder und Schwestern, wir werden weiterhin anzeigen und aufzeigen was passiert. Wir hoffen, dass ihr das aufmerksam verfolgt und ihr sollt dadurch informiert sein, was immer unseren Compañeros und Compañeras der Unterstützungsbasisgruppen passieren sollte.

Wir machen die Bundesregierung, die Landesregierung und die Gemeinderegierung direkt verantwortlich für alles, was passieren sollte, wie sie auch direkt verantwortlich sind für alles, was bereits geschehen ist, denn es ist nicht das erste Mal, dass wir Anklage über die Aktionen dieser Personengruppen erheben.

Achtungsvoll

Autoritäten der aktuellen Junta de Buen Gobierno

Jacinto Gómez Pérez     Colosio Pérez Lorenzo

 Nely Núñez Sánchez       Alex López Álvarez

 

So sieht es also aus, Compañeras und Compañeros der Sexta:

So wie wir das sehen, ist es nicht so, dass die schlechte Regierung das Ganze nicht beachtet, weil sie zu sehr mit ihren Ankündigungen und Lügen beschäftigt ist, nein, sie ist es, die die Befehle erteilt. Wie sonst wäre erklärbar, dass sie die Namen der Kriminellen bereits kennt, die bewegen sich vor den Augen der Autorität mit ihren Waffen und niemand stört sie dabei? Nun denn, weil sie ihre Angestellten sind. Und genauso sagen es auch die Paramilitärs, ganz klar sagen sie, dass ihnen niemand was anhaben kann, weil die Regierung Velasco sie beschützt und bezahlt.

Also darüber wollten wir euch jetzt informieren, Compañer@s. Alles bleibt beim Alten: von oben kommen Lügen, Schläge, Verachtung und Ausbeutung.

Von unten muss die Organisation kommen. Für das Leben, nicht für ein Blutbad, denn das möchten die Vorarbeiter, die Verwalter und die Aufseher des Systems, in dem wir leben, so wird es ihnen von ihren Dienstherren, dem neoliberlen Kapitalismus, verordnet.

Aus den Bergen des Südostens von Mexiko.

Subcomandante Insurgente Moisés.

Mexiko, Juni 2015.

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