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Palabra del Ejército Zapatista de Liberación Nacional

Ago082014

Ehrung des Compañero DAVID RUIZ GARCÍA anlässlich des Austausches zwischen den Originalvölkern und den zapatistischen Völkern

Ehrung des Compañero DAVID RUIZ GARCÍA anlässlich des Austausches zwischen den Originalvölkern und den zapatistischen Völkern
Ansprache des Compañero Armando García Salazar vom Nationalen Indigenen Kongress, vom Volk der hñahñu´ aus San Francisco Xochicuautla, zur Ehrung des verstorbenen Compañero DAVID RUIZ GARCÍA anlässlich des Austausches zwischen den Originalvölkern und den zapatistischen Völkern am 4. August 2014. und zwei winzig kleine Chroniken über die erwähnte Ehrung

I.- Worte des Compañero Armando García Salazar im Namen der Familie und der Compañeros des verstorbenen Compañero David Ruiz García.

Guten Tag, ich grüße alle Männer und Frauen. Guten Tag Brüder, Schwestern, Großeltern, Buben und Mädchen und alle Compas, die wir diese Bewegung vertreten.

Vor zwei Monaten ist ein Neffe, ein Sohn, in dieses Land gekommen, zur Unterstützung unseres Bruders Galeano, unglücklicherweise hatte er auf der Heimreise einen Unfall.

Er war seit 8 Jahren in dieser Bewegung, in seinem Bestreben um Gerechtigkeit und das Recht der Indigenen zu erkämpfen. Er hegte den großen Wunsch, hierher zu kommen, um die zapatistischen Brüder kennenzulernen und um – ja warum soll ich es nicht sagen – die Hand des Subcomandante Marcos zu schütteln. Das war sein größter Traum. Er erfüllte ihn. Er kam bis nach La Realidad.

Unglücklicherweise ist das Schicksal so. Aber trotzdem sind wir, seine Brüder, sein Familie, heute neuerlich hier. Wir weichen keinen Schritt zurück, denn David hat es so gewünscht.

Seit Beginn seines Kampfes fragte er sich, warum einige Wenige viel besitzen und warum Viele wenig haben. Ich konnte ihm diese Frage nie beantworten, denn ich selbst habe das noch immer nicht verstanden. Trotzdem glaubte er daran, dass sich das eines Tages ändern würde, und das machen wir jetzt.

Alle die wir hier anwesend sind, verfolgen wir ein Ziel. Alle die wir hier anwesend sind haben eine Überzeugung und wir machen das, was bereits viele Menschen gemacht haben: die Stimme erheben, nicht schweigen, fordern was uns gehört und jene verjagen, die uns besetzten.

Das war eines der Ziele von David. Ich komme heute als bescheidener Beauftragter unserer Gemeinde, das zu machen, was bei uns Brauch ist: an seinem Unfallort ein Kreuz aufzustellen.

Vielen Dank zapatistische Brüder.

David sagte anlässlich seines ersten Besuches in diesem schönen Bundesstaat: ´es ist nötig, hierher zu kommen und auch die Stimme unseres Tribus, unseres indigenen Volkes, das der Otomi oder Hñahñu allen zu Gehör zu bringen´.
Vielen Dank dass ihr mich angehört habt und dass ihr unsere Erfahrung an diesem Ort mit uns teilt. Danke Brüder.

II.- Zwei Chroniken

EINE…

Die Eröffnungszeremonie des Austausches zwischen dem CNI und DEN ZAPATIST*INNEN fand statt, die Rede wurde vom Compañero Comandante Tacho verlesen. Anschließend formierten sich alle Compañeras und Compañeros auf der Bühne und wir begaben uns zur Unfallstelle, zur Ehrung des Compañero David Ruiz García. Ein Familienmitglied des verstorbenen Compañero David sagte uns, dass sie dort ein Kreuz aufstellen möchten. Wir begaben uns hinaus, in Zweier-Reihen, ein Compañero zeigte, wo genau die Unfallstelle des Compañero David war, um dort das Kreuz aufzustellen. Der Compañero Sub Comandante Insurgente Moisés und der Compañero Comandante Tacho begannen, das Areal zu reinigen und ein anderer Compañero grub ein Loch, um dort das Kreuz zu pflanzen. Währenddessen begannen die Compañeras und Compañeros des CNI eine Art von Weihrauch zu verbrennen, sie trugen die Glut in einer Schale und begannen zu beten und zu singen, das ist ihre Art, dem Compañero David, dem Kämpfer die letzte Ehre zu erweisen. Sie waren traurig über seinen Heimgang, aber nachdem sie alle die Compañeras und Compañeros sehen, heißt das, den Kampf fortzusetzen.

Sie sangen ein Lied mit dem Titel ´Helden und Märtyrer ´ und anschließend stiegen sie eine kleine Anhöhe hinauf um das Kreuz zu pflanzen, dort wo alles steinig ist und das Kreuz wurde gepflanzt, mit Blumen geschmückt und mit einer Kerze.

Und neuerlich beteten sie und sangen sie. Und es gab ´Viva´-Rufe: ES LEBE DAVID, ES LEBE GALEANO UND DER KAMPF GEHT WEITER und dann applaudierten alle. Einer der Kampf-Compañeros des Compañero David sagte, dass der Compañero David hier präsent sein wird und in allen Kämpfen in unserem Land und sie übergaben einen Umhang, den der Compañero Sub Comandante Insurgente Moisés in Empfang nahm. Auch er sprach und sagte, dass der Compañero David zu uns gekommen ist und bei uns bleiben wird, in diesem rebellischen Territorium und die gute Nachricht ist die, dass der Compañero David wusste, wo er sein Leben hingeben soll, bis zum letzten Moment. Zum Abschluss hat ein Mitglied des CNI gebeten, dass alle die zapatistische Hymne singen sollen und dann kehrten wir zurück.

DIE ANDERE…

Compañeros und Compañeras, heute 4. August 2014. Heute war die Eröffnung der Compañeros des Nationalen Indigenen Kongresses. Als erstes sprach der Comandante Tacho. Nach Beendigung sprach der Compañero Sub Comandante Insurgente Moisés und sagte, dass wir alle dort hingehen sollen, wo der Unfall mit dem Compañero David geschehen ist.

Wir kamen zum Unfallort und die Familienmitglieder des Compañero David trugen ein Eisenkreuz mit sich und Blumensträuße und Samen wie Bohnen und Mais und sie säten das dort aus. Sie sangen einige Lieder für den Compañero. Die Familie ist wirklich sehr traurig aber gleichzeitig sind sie stark, denn sie werden dem Beispiel des Compañeros David folgen, der nicht irgendwo gestorben ist, sondern in zapatistischem Territorium. Nachdem alles zu Ende war, übergab die Familie dem Compañero Sub Comandante Insurgente Moisés einen Paliacate und ein besticktes Tuch, anschließend sprach der Compañero Sub Comandante Insurgente Moisés und sagte, dass der Compañero David wusste, wo er sein Leben gelassen hat, und dass er immer mit uns sein wird. Und dann kehrten wir zurück und setzten die Arbeiten fort.

-*-

In der Redaktion und bei den Aufnahmen informierten im Namen der Los Tercios Compas, die Compañera Insurgenta der Übertragung Angelina und die Compañera Insurgenta der Infanterie Erika.

Anmerkung: “Los Tercios Compas” sind, wie ihr Name besagt, weder Medien, noch frei, noch autonom oder alternativ, sondern eher ´wie sie sonst heißen mögen´, aber sie sind Compas…..glaube ich. Es ist ein Kollektiv, zerstreut im Kalender und in der Geographie und es wäre total anonym, aber ihre Mitglieder verrät ihre respektlose Rebellion. Sie sind die Mass Media des EZLN und sie funktionieren wenn es gerade geht, das ist hin und wieder. Die Mitglieder sind Menschen und Tiere, obwohl, manchmal unterscheiden sich die Einen nicht von den Anderen. Dazu gehören auch jene, die arbeiten und Texte und Bilder durchsehen, sie machen es wie im Cyberspace, sie nehmen weg, fügen hinzu, und manchmal – oh Erfolg – erreichen sie, dass etwas halbwegs Verständliches veröffentlicht wird. Ihr Logo ist ein/e Katze-Hund, das Wasserzeichen steht dort, wo es hingehört, das heißt, unten und links. Die Registrierung bei der Junta der Guten Regierung ist weiterhin in Bearbeitung, weil alle beim Austausch teilnehmen. Die Reproduktion ist erlaubt, wenn es sicht nicht um demographische Zwecke handelt, Zirkulation in die Gegenrichtung erzeugt und für den Verbrauch für Nicht-Konsumisten.
Ich bestätige das: miau oder war es wow?

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